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1 (1821) Uebersicht der Beschaffenheit der Gebirgsbildungen in den Umgebungen von Basel : mit besonderer Hinsicht auf das Juragebirge im Allgemeinen / von Peter Merian
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zählt werden muß. Die Gegend von Nickenbach,*)wo man ebenfalls Steinkohlerispuren vorfand, liegt ganzim bunten Mergel. BeiDürne n zeigten sich die Srein-kohlen in einem V. bis 1 Zoll mächtigen Trumm , ineinem Wasserkies einschließenden Letten, der unfern vonden Steinkohlen Gryphüen und Belemniten enthielt.

Die vorgekommenen Steinkohlen waren eine ArtvonPechkohle, die sich zuweilen derSchieferkohlenäherte. Beim Mapprach oberhalb Zeglingen kamein Ness solcher Kohlen vor , welche die Gestalt rmre.gelmaßiger Scheiben von '/. bis 1 Fuß Länge, und t/-Zoll Dicke haben. Die Scheiben laufen in einen schar-fen Rand aus, und sind an der Oberfläche durch her.vorstehende Linien in kleine unregelmäßige Fächer abge-theilt, deren jedes einen vertieften Punkt enthält.**)Was für eine sonderbare Pfianze das Urbild dieser Ge-Haltung seyn mag, ist mir unbekannt.

Auch der Gchieferthon, welcher einige der Stein,kohlentrümmer zunächst umgab, enthielt mehrmals schönePflanzenabdrücke. Verschiedene Arten von Farren-kräutern findet man im mergeligen Schieferthone derneuen Welt. Die Blätter, und zum Theil auch dieStengel, sind in einem verkohlten Zustande noch vor.Handen. Eine dieser Farrenkrautarren ist bei dem Stein,kohlensiotz von Bretzweil wieder gefunden worden; außer-

*) ES finden sich Steinkohlen von Rickenbach mit Gypsaderndurchzogen auf der öffentlichen Sammlung in Basel .

**) Auch von diesen Versteinerungen sind sehr schön« Exem-plare auf der öffentlichen Sammlung.