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graut» Kalke- getrennt sind. Der Rogettstein dehnt sich» 0 N da siegen Lörrach und Rötheln aus.
Die Mächtigkeit des ältern Nogensteins ist an man-chen Orten sehr bedeutend. So bestehen z. B. die Win-terhalde bei Mönchenstein und der Siegmundbei Liestall, beides Berge, welche ungefähr 1000 Fußüber den Thalgrnnd sich erheben mögen, und deren Lagernicht sehr geneigt sind, beinahe ganz aus dieser Felsart.Diese große Mächtigkeit, vereint mit der veryältnißmä-siigen Festigkeit und Unzerstörbarkeit des Gesteins, istUrsache, daß der Rogenstein zur Bildung höher Bergeund beträchtlicher FelSabstürze (sogenannter Flühen)sehr geneigt ist. Unterteuft von den weichern Gebirgs-arten der Mergelgruppe, veranlaßt er die eigenthümli.cheN Formen der Berge im östlichen Theile des KantonsBasel , wo ein mit Vegetation bedecktes Gehänge gegenden Gipfel der Berge ansteigt, und von rauhen waldi-gen Kuppest und Flühen da bedeckt wird, wo die weniggeneigten Rogensteinbänke anzustehen anfangen. Die No-gensteinsiuhen habe« an der Oberstäche nicht selten durchdie Verwitterung eine röthliche Färbung erhalten, welchezur Benmnnng einiger Berge Veranlassung gegeben hat.(Nöthe Fluh bei Liestall; rothe Fluh bei Ro -thenfluh.)
Näher beim höher» Gebirgsgrate, wo die Schichte»eine gesenkte, oft eine ganz perpendikulare Lage zeigen,stehen die Nogenstetnkämme oft weit hervor über die um-gebenden weichern MergelgebirgSarten, und bilden daherden größten Theil der höchsten Gebirgsgipfel. (Belchen,fluhen, Kellenberg, Paßwang u. s. f.)