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In der Gegend von Basel erscheinen Siißwasserbil-düngen an sehr verschiednen Stellen. Die Gesteine , wel-che ihre Bestandmasse ausmachen/ sind Mergelartenund mergelige Kalksteine, die gewöhnlich einenstark bituminösen Geruch beim Zerschlagen von sich ge-ben, und eine, für den Grad ihrer Konsistenz sehr be.deutende Zähigkeit besitzen. Das Gestein ist selten ganzdicht, sondern zeigt mehr oder weniger häufige Poren,die oft von leeren Räumen im Innern der Versteinern»,gen herrühren. Die bisweilen in großer Menge auftre.tenden Versteinerungen pflegen häusig mit ihrer kalzinir-te» Schale noch bedeckt zu seyn»
Die Basel zunächst liegende Stelle wo die Süßwas-serformation zu Tage ausgeht, und wo f»e auch zugleichdie größte Verbreitung erlangt, ist am Dill ingerBerge, an dessen Fuß die Badischen Dörfer Weil,Haltingen, Oetlingen und Thumeringen lie-gen. Die ganze Masse des Berges, welche ungefähr6M über den Rhein bei Basel sich erheben mag, scheintdaraus zu bestehen. Das Gestein ist größtentheils einweißlicher oder schmutzig gelber und schmutzig grauerzerreiblicher Mergel. Oft wird der Mergel fester, nimmtdann einen im Großen flachmuschlichen Bruch an, gehtauch über in einen festen, gelblich grauen , und sogarin einen schwarzen, marmorartigen Kalkstein. An manchenStellen finden sich eine Menge von Süßwasserversteine.rangen, vornehmlich Planorben und Lymneen,da hingegen an andern Stellen in ausgedehnten Massenkeine Versteinerungen angetroffen werden.
Die Schichten in welche das Gestein des DillingerBerges abgetheilt ist, sind von einander oft durch wenig