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1 (1821) Uebersicht der Beschaffenheit der Gebirgsbildungen in den Umgebungen von Basel : mit besonderer Hinsicht auf das Juragebirge im Allgemeinen / von Peter Merian
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Dieselbe Bemerkung läßt sich auf dem linken RHMüferMachen. Die Hügel/ welche vom Bruderholz an ge-gen das Rheinthal abgeschnitten sind/ und bis gegenMühlhause»/ vom Meine sich immer mehr entftr-«end/ fortlaufe» / waren offenbar durch den Warfen-Verg/ und durch die Berge von Mönchenstein undMuitenz gegen die Gewalt geschützt. Alle Bildungenaber die von der zwischen dem Grenzacher Horn und demWarrenberge durchbrechenden Fluth erreicht werden konn-ten/ wurden fortgeführt.

Könnte man daher nicht annehmen / daß in frühernZeiten der Durchbruch des Rheins durch das UebergangS.gebirge bei Bingen noch nicht statt gefunden habe, unddaß auch der Jurakalk des Wartenbergs mit demgegenüber liegenden Grenzacher Horn im Zusammen-hang gewesen seu- Wir hätten dann zwischen den Vo-gesen und dem Schwarz walde einen großen Land»se e / eine» Ueberreft der Wasserbedeckungen früherer Zei-ten. *) In diesem Landsee lagerten die Süßwasserbil-düngen sich ab / über sie jene Sandsteine und Sandmas«srn. Absetzungen von größer» Geschieben waren selt-ner / weil die meisten Wasser / die diesem See zufios-sen / aus andern Seen kamen/ wo sie die gröbern Theiledie sie niit sich führten / bereits hinterlassen hatten. Durchuns unbekannte Revolutionen entstanden im Uebergangsge.Lirge bei Bingen Veränderungen/ welche den Abfluß derGewässer dieses Landsees veranlaßten. Das Rheinthalhinterblieb dann / erfüllt mit jenen jüngern Bildungen.

*) Die Annahme eines solchen Sees ist nicht neu. Schon HerrCoauebert hat sie geäußert, llournal äss iVlines.