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Die Naturgeschichte und Bergwercksverfassung des Ober-Hartzes / beschrieben von Johann Friedrich Zückert
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102
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hier eins reiche Sübcrgrube gewesen seyn - äuSwelcher Lxayser Otto der Erste so viel Aus-beute soll gmommeü haben, baß er davon diedrey Stifte und den Kayserlichm Psllast zuGoslar hat bauen können. Vielleicht rst dieseGrube bey dem geschehenen Bruch des Berges(S- 94>) mit eingefallen, und vermuthlich dieberüchtigte Teufelsgrube gewesen. * **) )

Der in den hiesigen Gruben auf allen Sei-ten häufig auswachsende Vitriol giebt ein ange-nehmes Schauspiel. Er hanget am Dach wieEiszapfen von verschtedner Größe und Dicke,welche man hier Iöckel *') nennet; oder wie

Wem-

*) Von dieser Teufeisgrube hat Drückmann im itmTheil p. 118 ein mchrtres.

**) Den Ursprung dieser Benennung erzchlcy Änder-st»« in den Nachrichten von Island, Grönland:c.1747 S.2. Er sagt;Die hohe Felsen,, odervielmehr deren Ocbcrfte, mit Schnee und Eis,Jahr aus Jahr ein, bedeckte Firsten und Spitzennennen die Isländer Jökel oder Jöknl, von demalten Nordischen Wort Jöknl oder Jolle, welchesgefrorne Wasser bedeutet, »nd von unsern Gach- fischen und Hartzischm Bergleuten noch, nicht »n-recht, ob sie es gleich nicht selbst verstehe», ge-sbraucht wird, wenn sie die in einigen natürlichenGrotten der Kupscrgruben, aus dem Gestein ge-sökertc, und entweder in herabhangende grüne«und blaue Eiszapfen, oder dergleichen auf dem Boden stehende Pyramiden congclirke, oder glei'ch- sam zusammengefrorne VitriolwaAr, sonderlichJökel oder Iökelgm benennen, und damit von«anders und kravsgewachsenen Vitriol, welches sie

Rosen-