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Die Naturgeschichte und Bergwercksverfassung des Ober-Hartzes / beschrieben von Johann Friedrich Zückert
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260
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schmolHcne Eis-Wosser täglich von den Aelplemohne allen darauf erfolgenden Schaden gekrunrcken werde, und Anderson hak in derSchweig bey starcker. Bbmottung und Durstnichts erguickenders gefunden, als das Eis»Wasser. Wenn also die AerHke Exempel an-führen, daß vom gekruncketten Eis-Wasser dickeSäfte, Verstopfungen der Gefäffs, Colike»,Fieber, Entzündungen und Convulsionen ver-ursacht worden sind, so kann dieses nur von dentkalten Eis-Wasser gelten; aber in diesem Fallschadet es nicht als Eis-Wasser, sondern alskaltes Wasser, welches, wenn es eine Weile ge,standen, seine Kälte verlohren, und aus derjust wieder mehrere subtrle Theile an sich gezaegen, nicht weniger gesund ist als eich gutesBrumren-Wassev.

Diejenigen kommen wohl der Wahrheit amnächsten, welche die rauhe, kalte und feuchteBerg just, den Genuß harter und unverdauli-cher Speisen, die eiüen groben Milch-Saft ge-ben , und die schleunige Abwechselung der Wär-me und Kälte, die in einem solchen rauhen Cli-Ma von denen geschäftigen Berg-Einwohner»nicht kann vermieden werden, vor die entfernteUrsachen des Kropfs angeben. Denn bey die-sen Bewandnisserr muß ein dickes, zähes undgrobes Blut erzeuget werden, das i» denenDrüsen stocket. Hiezu kann auch vielleicht das

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