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hen Ofen in Vorrath gefahren und nicht gebla-sen wird; hingegen nehmen sie ab, wenn beySem Blasen der Verblasens Eisenstein und dieverbrannte Kohlen zu den ordinairen Hütten-Ausqaben kommen, wogegen aber alsdenn, we-gen der beym Blasen vorfallenden starcken Aus,gaben, die Einnahme von der Ausgabe jedes»mahl überstiegen wirb.
Dicht an Gitkelde liegt auf einem sehr hohenund mit dicken Tannen bewachsenen Berge dasin der Geschichte Heinrichs des Voglers so mcrck-würdige Schloß, die alte Stauffenburg ge-nannt, welches von obbemeldeten Heinrich ist er-bauet worden. Es soll seinen Namen nach derErzehlung der hiesigen Landes» Einwohner davonhaben, daß dieser Herßog, der hier oft sich mitder Jagd belustiget, verschiedenemahl verge-bens versuchet, diesen Berg zu ersteigen. Erhabe daher einen Köhler gesraget wie man aufdiesen Bsrg hinauf kommen könne. Auf dessenAntwort, daß man Stauffen, d. i. Stuffen anle-gen müsse, habe dis der Herßog thun lassen, wor-auf, da ihm die Aussicht von dem Bergs unge,mein gefallen, er das Schloß auf dessen Spitzeerbauet hat. Der sehr hohe Thurm des Schloß-Gebäudes ist vor etwa zwanßig Jahren eingefalslen, und da sich dieses just zur MittagS-Zeit imSommer zugetragen hak, so glaubt hier der ge-meine Mann, daß die Sonne ihn mürbe ge-brannt habe. DasMauerwerck steht noch, undzeiget sich beynahe eine Meileweges weit. Die
Aus-