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Versuch einer Darstellung des neuern Bestandes der Naturwissenschaften im Canton Bern, bis zum Ende des Jahrs 1827 / von C. Fueter
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Den Reisen und Schriften deö Zürcherischen GelehrtenScheuchzer gebührt das hauptsächliche Verdienst/ den erstenImpuls dazu beynahe für die ganze Schweiz gegeben zuhaben.

An ihn reihen sich als erste Beschreiber und Sammlerin unserm Staate/ Professor Altmann und G. S. Grüner/Landschreiber zu Utzenstorf. Beyde lieferten die frühestenwissenschaftlichen Beschreibungen der Eisgebirge/ Grünernoch dazu eine mineralogische Topographie des Camons;ferner legte Hr. Grüner/ und zugleich auch Hr. Elie Ber-trand/ französischer Pfarrer in Bern / und Verfasser mehre-rer geologischer und mineralogischer Schriften/ die erstenSammlungen an/ aber ohne systematische Kenntniß; sie be-standen meist nur aus Petrefakten. Halter/ der bereits 1742

die Enumeratio methodica Stirpiuni helveticarum ge-geben/ und sein Freund Chorherr Johann Geßner/ wirktenaber vorzüglich in der Botanik.

Von diesen einzelnen Vorboten eines neuen Tages/ gehenwir über zur Gründung der ältern allgemeinen/ wissenschaft-lichen Anstalten und Vereine/ und werden uns erlaube»/nur einige wenige Namen unter der großen Zahl ihrer wohl-verdienten Beförderer herauszuheben.

i. Die ökonomische Gesellschaft. (1759.)

Die erste und berühmteste dieser Verbindungen ist dieBernische physikalisch-ökonomische Gesellschaft/ die durch viel-seitige Thätigkeit und großsinnige Nützlichkeit/ ihren Ruhmweithin verbreitet hat.

Wir verdanken die Stiftung derselben Hrn. I. R.Tschiffely/ im Jahr 1769/ dessen Arbeiten auch in der Folgeihr Aufblühen so sehr begünstigt haben. Nächst diesem gehören