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zum Ankauf vorzuschlagen; selbst bey dieser Einrichtung kanuindessen nicht jeder Zweig gleichzeitig befriedigt werden.
Sie ist aber-nicht bloß für die Akademie, sondern fürjeden Mitbürger gegen ein mäßiges Eintrittsgeld benutzbar.Durch die unlängst erfolgte Wahl eines neuen Ober-Biblio-thekarS, Hrn. Professor Wyß, der sich mit großer Thätigkeitder Sache annimmt, sieht dieses Institut einer neuen Umge-staltung und vollkommnern Organisation entgegen.
Der gedruckte Catalog in drey Bänden nebst Supplementüberhebt uns jeder speziellen Erörterung.
2 . Die medizinische Bibliothek, ist vorzüglich dieStiftung eines Gönners der Wissenschaft, (Hrn. SamuelWyß von Gerzensee ), damals praktischem Arzt, der schonvor circa dreyßig Jahren durch Schenkung seiner sehr be-trächtlichen medizinischen Privat-Bibliothek den Grund dazugelegt, und die Organisirung und Catalogisirung so vollständigeingeleitet hat, daß seither keine namhaften Veränderungenstatt fanden. Noch andere Privatmänner vermehrten und be-sorgten dieselbe, bis sie durch die Beyträge zu deren Unter-halt von Seite der Akademie ebenfalls ein Subsidium dieserAnstalt geworden ist, und gewöhnlich von einem Professor dermedizinischen Fakultät, ( gegenwärtig Hr. Professor C.Brun-ner) verwaltet wird.
Sie enthält etwa 7ooo Bände, und obschon die Aus-wahl dem Hauptzwecke gemäß zunächst auf die medizinischenWissenschaften gerichtet ist, so bietet sie doch zum Studiumder Naturwissenschaften überhaupt eine sehr gute Hülföquelledar, und besitzt schätzbare naturhistorische und physikalisch-chemische Werke und Zeitschriften.
Von dem größer» Publikum, dem dieses Institut eben-falls gegen billige Bedingniffe offen steht, wird es gar nichtbenutzt.
3. Die