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Landwirthschaftliche Beschreibung der Gemeinden Dettenriedt, Höngg, Thalweil-Oberrieden, Uitikon, Wangen, Weyach / bearbeitet nach den von den genannten Orten eingegangenen Ortsbeschreibungen von J. M. Kohler, und als Beitrag zur Kenntniss des Landbaues im Kanton Zürich, herausgegeben von dem Vorstande des landwirthsch. Vereines im Kanton Zürich
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Um Verbesserung ver Straßen und Wege haben sich dieGemeindraths- und'zugleich Civilpräsidenten Hrch. Wpder undZehs. Vollenweider am meisten verdient gemacht.

Wcyach ' ö Hauptverbindungen mit Glattfelden und Sta-del befanden sich bis vor 6 Jahren in schlechtem Zustande. Schienes doch überhaupt, als sei daS ganze Neuamt bei Vertheilungdieses Kulturmittels eine lange Zeit vergessen geblieben. Alsaber endlich die immer dringender vorgetragenen Wünsche undBegehren Berücksichtigung fanden, kam dcS Guten fast zu vielauf Einmal.

In den Jahren 1845 und 1846 leistete die Gemeinde Weyach ,bei Anlage zweier Straßenzüge zweiter Klasse, in einer Ausdeh-nung von nahebei einer Stunde, nicht weniger, als 7584 Fuhren.Diese und der Frohndienst eingerechnet, betrugen die Kosten die-ser Straßenzüge 3906 st.

Nach diesem begann dann eine gründliche Korrektion derDorsgasseu, die allzu übel gegen die neu erbauten Straßen ab-stachen. Einfassung des Bachbettes, und Ueberbrücken desselbenmit steinernen Deckeln an den Ueberfahrtsstellen, geht mit dieserKorrektion Hand in Hand, und ist theilweise ausgeführt undsehr wohl gelungen.

Die Feld- und Holzwege sind in den letzten 20 Jahreniheils weiter geführt, theils vermehrt und verbessert worden.Eine hiefür niedergesetzte Wegkommission läßt es nicht an Anre-gung zu immer besserer Regulirung dieser Verhältnisse fehlen,allein nicht selten scheitern diese Bestrebungen an der Hartnäckig-keit einzelner Anstößer.

In Höngg hat sich das Straßenwesen, soweit es vonder Gemeinde abhängt, viel gebessert. Güterstraßen und Zelg-wegen wird viel Aufmerksamkeit geschenkt, und bei Vertheilungder Allmend wurden 4 von der Hauptrichtung rechtwinklig aus-gehende, gerade, 14' breite Fahrwege angelegt, die zu jederParzelle führen. Der Landstraße dagegen bleibt das unbe-strittene Lob, die schlechteste Straße zweiter Klasse im Kantonzu sein. Ihre Verbesserung ist zwar schon lange Jahre beschlos-sen, aber noch nicht zur Ausführung gekommen.

Erwähnenswert!) ist hier auch die schiffbare Limmat, diemit kleineren und größeren Schiffen von 50110 Ctnr. Trag-kraft befahren werden kann. Seit 20 Jahren hat diese Wasser-straße zwar viel an Frequenz verloren, und die früher nicht sel-