widmet. Doch hat seine ehvorige Ausdehnung abgenommen,und an mehreren Orten geht jetzt der Pflug, wo früher Rebenstunden. Frostschaden hat hiezu am meisten veranlaßt.
Die Rebsorten sind: der Räuschling, °/,o des Rebbcr-ges ausmachend. Der weihe Elsaher (weißer Gutedel), Zü-nchtranbe, Kurzstieler oder Burgauer (weißer Elken),blauer Klävner, der Urner oderZütter (blauer Scheuchner),blauer Welscher oder Matter, der Morchel oder Morsch,der Erlenbacher (blauer Gänsfüsser), rother Kurzstieler(rother Eiben), grauer Klävner (MoSler Rulander), Farb-traube (lluerimä Lbri.8ti), Krachgutedel (LKN888IS8 eroqusut.)
An Spalieren findet man:
Die Peterli-Rebe (Schlitzblättriger Gutedel), blaue Muska-teller, Bacharacher, Zwetschgentraube (weißer Blussard), Königs-Gutedel, blauer Vcltliner, Jschiatraube (L»ts>vds).
4 — 10jährige Reben geben den größten Ertrag; Klav-ier sollten nach 12 Jahren, die übrigen nach 20 Jahren durchGruben verjüngt werden.
Rcbbehandlung derjenigen am See ähnlich. — DasTrübli, (traubige Muskathpazinthe lVlu8euri raosmo8umNiII.j einböses Unkraut.
Krankheiten der Rebe: Gelbsucht, gegen welche Löschaus Gießereien nicht ohne Ersolg angewendet wird. Kröpf(Manch) vom Winterfrost; Röhren der Trauben.
Weinlese vom 6. bis 20. Okt., kaum einmal im Scpt.wahrend 10 Jahren.
^ Der Wein ertrag ist sehr ungleich, in guten Jahren per^ )uch. auf 40 Saum ansteigend. So Anno 1846, es kostete der! Taum 15 —16 st. Anno 1849, bei ähnlichem Ertrage, kaufteman 120 Maß für 5 — 8fl. — 1850 ertrug 1 Juch. durchschnittlich»icht 4 Saum, und Anno 1821 wurden nicht 6 Trotten geöffnet.
Mittel ertrag per Juch. — 15 Saum.
Gewicht des Klävnermost. Ao. 1846 u. 1848 — 90° nach Oechsle.l849 betrug das Mostgewicht am 16. Oktober nach zürch. Mostw.
vom gemischtem Rebsatz, meist Räuschling 58"—66°.
„ Klävner 70°—76°.
„ weißen Elsaßer (Gutedel) 70°.
„ rothen „ „ 70°.
am 19. Okt. v. Grauklävner (Mosler, Rulander) 92°.
» 24. „ „ Klävner ebenfalls 92°.
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