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rungen gewählt wurden, in Bewegung und pumptselbst die Schlempe in sämmtliche Ställe. Eswerden vorn September bis Mai täglich 150Dresdener Scheffel (720 württ. Sri.) Kartoffel»zu 80° rralws starkem Weingeist gebrannt. DieBrennerei und Brauerei zusammen zahlen jährlich15,000 Thaler (26,250 fl.) Steuer, welche, wiein Sachsen überhaupt, nach dem Einmaisch-Raumerhoben wird. Trotz des großen Umtriebs bemerkteich eine Reinlichkeit und eine Eleganz, welche demBesitzer, wohl der Nähe der Residenz wegen, schon1000 Thaler Mehrausgabe veranlassen dürfte.
In den Viehställen fand ich einen Stummreine Schweizerschecken (1834 durch neuen direkte»Ankauf » 80 Thaler per Stück bezogen), sodannOldenburger und etwas Landvieh. Der Viehstandist gegenwärtig zu 108 Melkkühen, 100 StückeIung-vich und beim Betrieb der Brennerei auf 300Mastochsen berechnet, soll aber statt dieses Verhält-nisses auf 200 Melkkühe und 200 Mastvchsen gesetztwerden. Es werden auch 50 Stücke Schweinegehalten. Die Schafweide ist an Metzger ausDresden in der eigenthümlichen Weise verpachtet,daß für ein Stück täglich 3 sächs. Pfenninge (1,°5 kr.rhein .) bezahlt werden. 5—800 Stücke trägt dieWeide von Georgi bis Michaelis. Aus der Na-tur der Umstände erfolgt, daß Milchabsatz indie Stadt sehr lohnend ist. Dieser wird nundurch ein eigenes Absatzlokal in der Stadt,wie durch einen am Vorwerk angelegten Milch-garten mit freundlichen Spaziergängen undschöner Aussicht in's Elbthal befördert. Hier ver-