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als Führer in dem Labyrinthe, wo wir bald nachPaffirung einiger mit Zimmerung versehener Stollenauf Gänge kamen, in welchem von fleißigen HäuernErz mittelst Pulver, Schlägel und Eisen gewonnenwurde. Die hier anstehenden Erzarten sind gedie-gen Silber, Glascrz, Nothgiltigerz, Kupferkies,Kupferglanz und Bleiglanz. Das Quergestei»bildet, wie in allen Freiberger Gruben, der Gnciß,Mittelst zweier Wassergöpel werden Erz und Bergezu Tag gefördert, ein Kunstgezeug mit einem 22Ellen hohen Rad und 29 Kunftsätzen hebt dasWasser heraus. Mag nun der Gedanke, so tiefim Bauche der Erde und der unterirdischen Weltmit ihren Wundern näher gerückt zu seyn, fürmanchen noch so Erhabendes haben, ich gestehe,mir war darin recht nüchtern zu Muthe, undich dankte Gott , als ich auf unzähligen Leiter-sprossen wieder zum rosigen Lichte gelangte. Dasgewonnene Erz wird oben aufbereitet, d. h. aufeinem Pochwerk gepocht und auf der Scheidebankausgeschieden, endlich auf verschiedenen Heerdwäschengeschlämmt. Die Grube beschäftigt 4 20 — 450Arbeiter und lieferte im Jahr 1836 5088 Mark7 Loth Silber.
Von der Himmelfahrtgrube ging ich nach der, eineStunde westlich von Freibcrg liegenden, HMHals brücke, wo das Silber aus zwei Wegenmittelst Amalgamation und Schmelzung aus dem Erzerein dargestellt wird. Bei der crstern dient dasQuecksilber als Silber - Ertraktionsmittel. Manwählt zur Amalgamation möglichst Blei und kuxftr-freie Erze von einem solchen Silbergehalt aus,