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rector der landwirthschaftlichen Abtheilung der hiesigenAcademie, Herrn Professor vr Schweitzer, zu be-suchen. Leider traf ich ihn nicht, er war vor we-nigen Stunden aus eine dreitägige Ercursion nachFrauen st ein im Erzgebirge mit den Academistenabgegangen. Meine Adresse lautete nun weiter anHerrn Professor Krutzsch, den Verfasser der so sehrgeschähen Gebirgs- und Bodenkunde für den Land-und Forstwirth.
Dieser liebe Mann nahm mich mit einer solchenGemüthlichkeit und Offenheit auf, daß ich, wennnicht gerade eine andere Persönlichkeit vor mirgestanden wäre, geglaubt hätte, mich in Hohen-heim bei einem, allen Hohenheimern Candidatenlieben und werthen Lehrer zu befinden. Mit mirtrafen bei Herrn Krutzsch zwei Schweden ein, wor-unter Herr Nathorst, Secretair der k. schwedischenAcademie der Landwirthschaft in Stockholm , dessennähere Bekanntschaft gerade hier zu machen mirdoppelt lieb war, um so mehr als mir seine Ab-schiedsrede bei der Stuttgarter Versammlung derLand- und Forstwirthe immer noch in rührendemAndenken steht.
Ein Spaziergang mit Herr Professor Krutzsch inden botanischen Garten wurde durch einen Platz-regen gestört, er lud mich nun ein, von seinenreichen Sammlungen, seinem Hörsaale rc. Ein-sicht zu nehmen. Einige Stunden waren bald ver-plaudert, bis der Abend herankam, den ich auf an-genehme Weise im Kreise seiner liebenswürdigenFamilie zubrachte.