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Tagebuch über eine mit besonderer Beziehung auf Landwirthschaft unternommene Reise durch Bayern, Sachsen-Altenburg, Königr. Sachsen, Böhmen, Mähren und Oestreich / von Albert Holland
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und zwei Vorwerken und umfaßt ein Areal von oller2000 M. Ackerfeld und ciro» 1000 M. Wiesen. Jedesder Güter hat zwar je eine seiner Localität ange-messene Fruchtfolge, theils 8 schlägig, theils 3 Felder,sogar eine Erzkörnerwirthschaft mit 2 Schlägen auf demElbmarschboden eines Vorwerks, sämmtliche Güterbilden aber Ein Ganzes und helfen einander mitGespann-, Dung-und Futterkräften aus. Auf demTetschen zunächst liegenden Haupthofe wird Kuherei,auf den drei im Gebirge liegenden Gütern Schäferei be-trieben, und zwar sind nach den Localverhältniffen dieMutterheerde, das Göltvieh und die Lämmer vertheilt.Auf dem obenerwähnten Marschboden weidet derStechhaufen, der, beiläufig gesagt, im vorigen Jahre2000 fl. eingetragen haben soll. In einem neu ge-bauten und sehr zweckmäßig eingerichteten Schafstallesah ich die Mutterheerde und Böcke, welche aus dersächsischen Schäferei Maren stammen. Neben Fein-heit ist es namentlich hohe Sanftheit, welche alsHaupteigenschaft hervortritt. Der Preis der Wollewurde mir zu 170 fl. CM. xr. Ctr. (176 fl.48 kr. für 104 K. würt.) angegeben. Von der Som-merlammung ging man aus Mangel an Weide ab.

Heute Mittag 1 Uhr hatten wir ein starkes Ge-witter, das sich über ganz Böhmen in südnördlicherRichtung erstreckt zu haben scheint. Auf dasselbe folgteOstwind und mit ihm schönes Wetter.

Sobald das Gewitter vorüber war, fuhr ich mitdem regelmäßigen Stellwagen durch das TeplitzerThal nach diesem Badeort. In diesem heiternThale erfreute mich besonders die blühende Obst-baumzucht, welche gegen Nord durch die steilen Abfälle