Messungen der Meridianmiren.
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§ 9.
§ 9. Messungen der Meridianmiren.
Zu Anfänge und am Schlüsse der Beobachtungen eines Abends vvuide am I
mente A der Abstand der Mire von der Mitte der beiden Mittelfäden des Durcligangsms iu
ments in folgender Weise gemessen. Der bewegliche baden des Mikiometers
suecessive mit der linken und rechten Seite des linken Mittelfadens in Berühiun 0 o®b ’
darauf wurde zunächst der obere, dann der untere Winkel des badenlueuzes dei i ^^
dem Mikrometerfaden bissecirt, und zum Schlüsse wurden die beiden Seiten des
Mittelfadens eingestellt. Selbstverständlich wird bei jeder Einstellung die Mikrometeis' ^
in derselben Richtung gedreliet, damit der todte Gang der Schraube keinen ^ ^
die Messungen bekommt. Bei den Mirenmessungen, welche im Laufe dei eo ac ®
vorgenommen wurden, ist der Mittelfaden nicht eingestellt, weil für diesen die esu »
sich sehr wenig verändern. In Betreff der Ableitung der Lage der Mire aus den Messung
ist noch zu bemerken, dass die Zahlenangaben des Mikrometers, wenn sich dei i 10n ^ gt
faden von rechts nach links bewegt, bei Ocular Ost wachsen, und bei Ocuabnehmen.
ti un» ^ Vi6 - ^ inSte ^ Lingen c * er beiden Mittelfäden wurden nach § 3, unter Berücksich-Cei ^ ) )eiio( Jisclion Ungleichheiten der Mikrometerschraube, in Secunden verwandeltMittel' U ZU emem ^ itte,w erthc zusammengezogen. Auf ähnliche Weise wurde auch derweith für die zusammengehörigen Messungen der Mire abgeleitet. In nachfolgenden
Zusammenstellungen bezeichnet:
, corr ^ irte Angabe des beweglichen Fadens für die Einstellung der Mire bei Ocular Ost,a » „ ,
" ” » i) » » « » ii ii i) West,
^ r ” " » ii n ii ii Mitte der Mittelfäden » » Ost,
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w M » » » » b ») » » i> West.
In der Columne «Mire» bezeichnen die Buchstaben i, l, r die scheinbare Stellungder Mire gegen der beiden Mittelfäden, ob nämlich die Mire innerhalb dieser Fäden,oder links oder rechts davon erschienen ist.