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7. Negulirnng der Wald st reu Nutzung in denBuchenwäldern. Die Benutzung der Waldstrcu ist von ebensogroßer Bedcntung für die Land- und Nlpcnwirthschaft als für dieForstwirthschaft. Sie findet hauptsächlich statt durch das Einsammelndes abgefallenen Laubes und das den Boden bedeckenden Unkrautsund Mooses als auch durch Schueidelung stehender grüner Nadel-holzstämme. Die letztere Benutzuugswcise kommt in den Gcmeinds-wäldcrn von Giswyl seltener vor; und das Bedürfniß ist im All-gemeinen auch nicht so groß, )o daß nur die Buchcnwaldungcuob Rndenz hier hauptsächlich in Betracht kommen. Allein auch indiesen sonst so gut erhaltenen Beständen, übt diese Ncbenuntznugeinen nachtheiligeu Einfluß aus.
In den abgefallenen Blättern wird nämlich dem Wald seineigener Dünger entzogen, und der Boden durch die Wegnahmederselben, den nachthciligcn äußern Einwirkungen bloß gelegt; esmuß daher in Folge dieser Nutzung nothwendiger Weise eine Ver-armung deß Bodens, und eine wesentliche Schmälerung des Zu-wachses eintreten, die ihrerseits auch eine Schmälerung des Streu-Ertrages zur Folge hat.
Die Benutzung der lebenden Bodcndecke (Gras, Moos undUnkräuter) wirkt au sich weniger nachthcilig, obschon auch in ihrdem Boden der natürliche Schutz und ein Theil seines Düngersentzogen wird. Sie wird mehr durch die Art der Ausübung ver-derblich. In der Regel findet diese Nutzung ohne Rücksicht aufden Nachwuchs durch Mähen statt, wobei alle jungen Baumpflanzeuvernichtet werden, die natürliche Verjüngung also unmöglich ge-macht wird.
Ganz beseitigen läßt sich die Streunntzuug, trotz ihrer Schäd-lichkeit einstweilen noch nicht, dagegen kann und muß dieselbe soregulirt werden, daß die mit ihrem Beznge verbundenen Nachtheileweniger auffallend hervortreten, wenn der Wald erhalten und dieStreunutziuig selbst fortdauern soll.
Wie das Mähen der Unkräuter und des Grases zu Streue,wirkt das Wildhenmähen, wenn es im Walde stattfindet, wiees leider nur allzuhäufig der Fall ist.
8. Vollständige Bcsci tignng aller Holzbczügc, ohne