Es fehlt daher auch an dea Mitteln z»r Belehrungder Gemeinde über ihre wahren Interessen, an der unum-gänglich nothwendigen Anleitung zu denjenigen Arbeiten,welche die Waldungen in Acnfnnng und vermehrten Ertragbringen, und endlich muß es auch mehr oder weniger ander Handhabung des Forstschntzes fehlen.
Der größte Uebelstand ist wohl derjenige, daß dieWaldwcide nirgends in den Gemeindwäldern beschränkt ist,namentlich der Eintrieb von „stiegen, und daß das Strcne-sammcln in'den Bannwäldern nicht regnlirt ist.
Für die Einführung holzsparender Einrichtungen giebtes keinen bessern Sporn, als angemessen hohe Holzprcise,und diese sind bereits so ziemlich vorhanden.
Die möglichst sorgfältige Ermittlung des nachhaltigenErtrages der Wälder; und strenge Einhaltung desselben,in der Art, daß nichts darüber hinaus aus den Waldungenbezogen würde, kann die mangelnde Forstgesetzgcbnngwenigstens speziell für jede Gemeinde, ersetzen. Es gibtwohl kein rationelleres, die Freude am Eigenthum und ander wachsenden Verbesserung desselben nachhelfenden Mittels,die Schonung der Wälder herbeizuführen, als diese strenge' Ucbcrwachung und Einhaltung des nachhaltigen Ertrags derWaldungen, und hierauf gründen sich so zn sagen allewettern Maßregeln znr Einführung einer forstlichen Bc-tricbsrcgnlirnng.
8. Zustand der Waldungen und Bewirthschaftnngderselben.
Wo aus den Wäldern nur genommen wird, und fürihre Pflege so zn sagen Nichts gethan wird, da kann dieBewirthschaftnug und Benutzung derselben keinen günstigenEinfluß auf deren Zustand ausüben. Sobald die Nutzungzn groß wird, wie es in den „Hochwaldnngcn" leider nur