Band 
Erste Abtheilung.
Seite
431
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ordnete des Bischofs von Constanz , erst vorder, in ih-rer Vollzahl bey den Chorherrn versammelten, Geist- ^lichkcit 20). Heftig und in hohem Tone vorgetragenwar, obgleich keine Person mit Nahmen bezeichnetwurde, die Anklage des WeihbischofS: Daß in Zürich gefährliche und den Satzun gen der Kirche widerspechendeLehren gepredigt würden, deren nothwendige Folge Auf-ruhr und der Umsturz aller Ordnung sey. Iwingli sahdie blassen Gesichter, hörte die Seufzer mehrerer gut-müthiger, aber schwacher Freunde ^-); er stand auf,vertheidigte das bisher Geschehene mit Lebhaftigkeit.Dem Weihbischof mochte klarwerden, daß in dieser Ver-sammlung, so entschiedene Anhänger er auch darin hatte,die Mehrheit nicht für seine Sache gestimmt sey; erentfernte sich, und brachte am folgenden Morgen dienähmlichen Klagen in einer Sitzung des kleinen Rathesvor 2 Z). Es ward beschlossen, dieselben vor den Iwey-hunderten wiederhohlen zu lassen, und zwar auf denWunsch der Abgeordneten ohne die Leutpricstec in Kennt-

20) Die Geschichte der nachfolgenden Auftritte erzählt ausführ-lich und mit großer Lebendigkeit Zwingli selbst in einemBriefe an Erasmus Fabricius, Chorherr zu Zürich ,und damahls Pfarrer zu Stein, der an verschiedenen Or-ten, am sorgfältigsten aber und mit vorhergehenden kriti-schen Bemerkungen, abgedruckt ist in S ta udlin u. Tschir-ner Archiv für alte und neuere Kircheng. B. I. St. II.S. 48. ff. Dieser, unmittelbar nach dem Vorgänge schnellund kunstlos niedergeschriebenen, Erzählung, glaubt dennauch der Verfasser, in den Hauptsachen unbedenklich folgenzu dürfen.

21) Li-zt lots orstlo veliemeus et stomaclii supercilligne xlens.Zwingli's Bries.

22) keieeeelim, guoil inüi-mos guo« 6 -m, nupei- lucrili-

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2Z) LLseiu, ur ex -euatorwuz ip«e rescivi, Ilakila oratione,