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ten während der ersten Hälfte des Jahrhunderts auf derAkademie von Bern . ")
Dagegen war die Wissenschaft, wenn sie sich nicht inden Talar der Theologie kleidete, vereinzelt; von wenigennur war sie gewürdigt; sie selbst auch kümmerte sich wenigum die große Masse. Seit dem Ende des siebenzehntenJahrhunderts entfernten sich die Patrizier von der Aka-demie, nach und nach sogar aus den Schulen.^) DieVorlesungen über das Recht, welche 1706 versucht wur-den, 1718 von neuem begannen, zogen nur wenige Zu-hörer herbei, öfter fehlte es ganz an solchen. In derzweiten Hälfte des Jahrhunderts glänzten SiegmundLudwig Lerber, der gelehrte Commentator des beimi-schen Rechts, der auch Verfasser des Gesetzbuches von1761 war,*°) und nach ihm Daniel Fellenberg,Verfasser einer Abhandlung über das Römische Recht/')auf jenem Lehrstuhle. Die Mathematik, eigentlich zumersten Mal 1738 gelehrt, ward erst seit 1749 Gegenstandeines ordentlichen Unterrichts; man begriff darunter dieMechanik, etwas Physik, nebst der bürgerlichen und Kriegs-baukunst. ") Auch gab es für künftige Offiziere bestimmteVorlesungen,") an denen ausschließend junge PatrizierTheil nahmen, die sich nicht in den gemeinen Hörsälenmit der akademischen Jugend vermischen sollten.
Außerhalb der Akademie, besonders im Schooße der
38) Bernhard Studer, 9—12.
39) Carl v. Bonstetten, Schw. Museum, zweiter Jahrg. IV» 928.
40) Stehe Bd. XI. S. KOK, Am». 148.
41) Inrispruelentis sntiqua.
42) Man widmete den Experimenten alle vierzehn Tage eine Stunde,und der Staat bewilligte 1290 Thäter für den Ankauf von Instru-menten.
43) Schärer, 174—180; Studer» 13.