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Karl Bonnet's") hervor, der in seinem zwanzigstenJahre correspondirendes Mitglied der Akademie der Wissen-schaften zu Paris war; seine ersten naturgeschichtlichenArbeiten enthüllten jene Beobachtungsgabe, welche somanches Naturgeheimniß entdeckt hat. Eine Augenkrank-heit verwehrte ihm Jahre lang die Erforschung der sicht-baren Welt. Da wandten sich die Blicke seines thätigenGeistes seinem Innern zu. Bonnet nahm unter den Phi-losophen die gleiche Stufe wie unter den Naturforschernein. An Religiosität und sittlichem Ernste dem großenHaller gleich, erhob er sich, wie dieser, von der Betrach-tung der Natur zu der Betrachtung ihres Schöpfers,und lernte aus den Wundern der Seele die WunderGottes lieben. Mitten in der ungläubigen Philosophie,deren Spott er sich zuzog, war Donnet'ö forschungSreicheüLeben ein Lobgesang auf daö höchste Wesen.
Aus der Klasse der Naturforscher giengen Staats-männer hervor, welche ihre Talente und Erfahrungen,die sie im Felde der Wissenschaft geübt und gesammelthatten, zum Frommen der Gesellschaft und zur Ehre ihresVaterlandes anwandten: Johann Ja labert, (1712—1768) Physiker und Professor, zuletzt erster Syndik;?')Michael Lullin de Chateauvieux, (1695—1781),Beschützer der Künste und Wissenschaften, die er früherselbst angebaut hatte;?°) der Kaufmann Johann Lud-wig Saladin, welcher allein das Zutrauen Ludwigs XV.bei dem Sturz der Indischen Compagnie rechtfertigte, weiler allein auf die Macht der guten Sache zählte. ^). Siealle dienten dem Staate zu der Zeit, da ihr MitbürgerDurlamaqui (1694—1750) mit dem doppelten Lichte
73) 1726. 74) Leiieliivr, IN, 126-133.
75) Ibiil. 173-177. 76) lind. L80-L85.