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Erziehung. Erfüllt von diesen Gedanken und von Erin-nerungen an die Schweiz , sein Vaterland, bekämpfte 3.3. Rousseau , Dichter und Redner, in seinen philosophi-schen Schriften die Verkehrtheiten der Erziehung, wie derGesellschaft im Namen eines Ideales, daö er sich außer-halb der wirklichen Zustände schuf, und riß durch seineberedte Begeisterung die Denker und Menschenfreundeauf der Bahn der Reformen mit sich fort. Die Erschei-nung deä Emil war weniger ein Ereigniß im Gebieteder Literatur als in demjenigen der Civilisation, wodurchin Frankreich, Deutschland und der Schweiz eine thätige-Begeisterung entzündet ward, indem durch daS VereinS-wesen vorher vereinzelte Bestrebungen zusammengefaßt undWünsche in Anstrengungen umgewandelt wurden.
Die VolkSerziehung, die Grundlage LeS NationalglückSund der bürgerlichen Ordnung ist immer daS letzte, woranman denkt. ES war daü sicherste Zeichen eines Fortschrit-tes, daß die vorgenommenen Reformen daS Volk ebensogut, als die begünstigter« Klaffen umfaßten. Demokra-tien und Aristokratien, Regierungen und freie Vereinestellten die Verbesserungen deS Unterrichts in seinen ver-schiedenen Stufen geflissentlich voran. Pestalozzi, wel-chen wir später thätig sehen werden, wandte schon damalsdie Kräfte seines HerzenS und Verstandes dazu an, demsittlichen Elende des Volkes abzuhelfen, "b)
Seit langem besaßen die Städte und besonders dieHauptorte der Kantone Schulen, in denen die Söhne derBürger und Herren einen privilegirten Unterricht ge-nossen. Sogar der Flecken Appenzell hielt einen beson-dern Lehrer'^) für die AnfangSgründe des Lateinischen
128) Er 1781 Llenhard und Gertrud heraus.
12S> „Der die laüntsche schuoll von der Princip iuelvsivv bis in denX«. B„. 4