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ihren Botschafter bei einem kleinen Staate, NamensDeutschland, nach Stambul gebrachte Buchdruckerkunst,welches mit dem gemessenen Befelst endigte, jeden ver-nünftigen Gedanken, der sich an den Stadtthoren blickenließe, gefangen vor den Mufti zu führen.^»)
Die Zeitschrift, welche diese Satyre gewagt hatte, thatnoch mehr: sie beleuchtete die Unruhen in einigen Kan-tonen und zeigte das. Unrecht der Regierungen. Ernst-hafte Bücher, meist von zürcherischen Verfassern,enthielten Verbesserungsvorschläge und für jene Zeit kühneKritiken; durch solche Selbstständigkeit zeichnete sich Fä-si's StaatS- und Erdbeschreibung der Eidge-nossenschaft ^) aus, welche dem Verbote in demgroßen Rathe von Bern nur durch den Ausschlag einereinzigen Stimme entgieng.^)
Johann es Müller hatte damals den ersten Theilseiner Geschichten der Schweizerischen Eidge-nossenschaft vollendet, ein wahres Epos zum Ruhmder Nation. Bern , dessen große Männer, die Buben-lwrg, die von Erlach, darin eine so edle Rolle spielen,üntt sich dadurch geehrt zu sehn, daß dieses unsterblicheDenkmal aus bernischer Presse hervorgehe, quälte denVerfasser durch die Aengstlichkeit seiner Censur und ge°
224) Monathliche Nachrichten, 1777, S, 15, I«, eine Monatsschrift,die j» Zürich von 1750 bis 1778 in Quart herauskam, da»»1779 und 1780 unter dem Titel Schweizerische Nachrichten, undseit 178i bis 1815 unter demjenigen der Monathliche» Neuig-keiten und Monathlichen Nachrichten fortgesetzt ward.
225) Z. B. Schinz, Versuch einer Geschichte der Handelschaft derStadt und Landschaft Zürich , 1763, 1 Bd. 8.
226) J»h. Conrad Füsi StaatS- und Erd-Beschreibu,rg der ganzenHelvet. Eidgenoßschast. Zürich , I 7 K 5 - 17 S 8 , 4 Bde. 8.
227) Andere, die Censur betreffende Thatsachen sind -gesammelt inHelvetia I, 449—454.