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berkcrnen die Hauptnahrung, welcher der inländische Mostdie Würze verlieh. Aber als die Fortschritte des Ge-werbfleißes das Uebergewicht über die Landwirthschaft er-langt hatten, besonders im obern Toggenburg, in Appcnzell-Außerrhoden und in den Thäler» von Glarus , da wurdendiese Bevölkerungen von jeder Stockung deS Handelö här-ter betroffen. Durch den leichten Droderwerb waren sieohnehin an Verschwendung und Wohlleben gewöhnt wor-den, eine Quelle von Leiden für die Tage der Entbeh-rung?«) So zweifelte der Vaterlandsfreund bisweilen,ob nicht bei allem durch Industrie gewonnenen Geldreich-thum Land und Leute verarmen-°°) Mitten unter solchenVergeudungen sah man Kaufleute, die unter fremdemHimmel reich geworden waren, mit unverdorbenen Sittenin ihre Heimat zurückkehren. Man fand eö der schwei-zerischen Einfachheit und Sparsamkeit gemäß, zu Fuß andie Messen von Frankfurt und Leipzig zu reisen.^)
Die Stadt Genf , umgeben von Landschaften, die wenigHandel trieben, für welche sie Markt und Kaufhalle war,ZU allen Zeiten darauf bedacht, jede günstige Gelegenheitdon nah und fern zu benutzen, gab ihrer Industrie undihrem Handel in allen Zweigen eine außerordentliche Aus-dehnung. Ihre Kaufleute, Fabrikanten, Wechsler erwar-den große Vermöge», die sie mit Sparsamkeit verwalteten.Gegen 1760 verbrauchten ihre Zuwelirer, Goldschmiedeund Uhrenmacher jährlich 40,000 Unzen Eold,^) unddreißig Zahre später beschäftigte die Uhrenmacherei alleinsäst sechstausend Genfer.««) Die allgemeine Thätigkeit im
6v) Von Arr III, 592, 59g; 618-620.
60) Idw. 595-598; Schiller, 313.
6>) Schüler, 335.
62) Pivot, III, 309. Note.
66) II>ig. 370, 371.