Band 
Zweiter Theil.
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rich, St. Gallen, Winterthur, Neuenburg, Lenzburg undSchaffhausen angestellten Arbeiter aufzuzahlen, über diefür die Sennereien in Freiburg und die in Genf betrie-benen Künste erforderliche Menfchenzahl zu urtheilen; wennman endlich wüßte, daß Bern allein derzeit für fast vierMillionen in feinem Gebiet verfertigte Waaren ausführtund daß e6 sich vornehmlich mit den Mitteln beschäftigt,seinem Handel noch größere Ausdehnung zu geben."

Nicht wenig trug die Verbesserung des Straßen-wesens zur Erleichterung des Verkehrs bei. Bern machte in den Richtungen, wobei die Oberherrschaft derHauptstadt betheiligt war, den Anfang, besonders seit 1740.Der Ingenieur Mirani führte jene graben und breitenLinien, die ihm seinen Namen machten, über Berge undThäler. Schluchten wurden ausgefüllt, Wälder gelichtet,steinerne Brücken aufgeführt. Die Landstraßen der Waadt leisteten dem Raubgesindel, daS sie noch zu Anfang desJahrhunderts unsicher gemacht hatte, keinen Vorschubmehr. Noch 1724 hatte man besorgt, der Wagen einerhessischen Prinzessin würde zwischen Peterlingen und Mou-don wegen des kläglichen Zustandes jener Strecke nichtdurchkommen.

Auch andere Kantone und die zugewandten Orte ver-besserten diese Mittel deS Verkehrs; die souveränen Ständeschenkten sogar den Straßen der unterthänigen Landschafttcn einige Aufmerksamkeit: um dort zu regieren, mußteMan doch hinkommen können.

Schwyz schuf oder verbesserte seit 1770 mehrereStraßenlinien zwischen dem Zürchersee und dem Haupt-

b?) klämoiro pour «vrvir lviiislruoUon su sisur äo »oüulovills,>4. September 1763.

TIM«, 428.