Band 
Zweiter Theil.
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russischen Ständen zogen sich bis in den Dezember 1764hinein. Zuletzt ward auf die entschiedene Weigerung desBotschafters hin, dem König neue Gesuche vorzulegen, dieKapitulation abgeschlossen.^) Schwyz allein hatte sie be-reits förmlich verworfen. Die Stürme in diesem Kantonsind um seiner isolirten Stellung willen geeignet, eineeinzelne Seite des demokratischen Lebens zu beleuchten.

Von Anfang an hatte Schwyz , welches einige Arti-kel des neuen Dienstreglements unzulässig fand, bei denOrten darauf gedrungen, auö Achtung für die Unabhängigkeitder Eidgenossenschaft gemeinsame Berathungen hierüber zuPflegen. Während die meisten Kantone über die Kapitu-lation rathschlagten, schrieb der Generallieutenant Nazarvon Reding aus Paris an seine Regierung, der Garde-oberst Zurlauben habe die neue Dienstordnung auf Befehldes Herzogs von Choiseul eingeführt, und die Ordonnanzdes Königs erkläre ausdrücklich, sie sei von der ganzenEidgenossenschaft angenommen worden.^) Erstaunt überden letzter» Punkt widerlegte Schwyz den Irrthum desKönigs, indem es Reding einen Auszug des Tagsatzuugs-"bschikdes Übermächte. Ucbrigens lobte es die Festigkeitdieses Offiziers, welcher eher einen beträchtlichen Jahrge-halt oder ein Regiment ausschlagen, als die Compagnieflines Kantons abtreten wollte.^) Frankreich nahm dieslibel auf, verbot, burguudischeS Salz an Schwyz abzu-

59) Luzern, Katholisch-GlaruS, Freiburg , Appeuzcll-Znnerrhode» undder Abt von St. Gallen unterzeichneten die Kapitulation den 3 .November; Solothur», Obwalden , Uri, NIowalden und Zugschloffen sich unbedingt, ein Oet nach dem andern an, den 6., > 3 .,15 . „. >8. Dezember, tl.igilnlalio» göiwrals eles Oulons ca-UwUques ei ilv l'ntiliö ele 8l.-<-»!> svee I» eouroiine kranco.bO) Schreiben RedlngS vom 10 . Juli. Im Archiv von Schwyz. bl) Schreiben von Schwyz an Reding, L8. Juli. Mtsstv.-Prot. Fol.LSI,X" Bd,