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Bald nachher verbreitete sich die Nachricht, daß sichUlrich und Bern von der Sache der Schwyzer trennenUnd für sich allein unterhandeln.^) Man glaubt dieSprache des erbitterten Volkes in den Ausdrücken dergleichzeitigen Berichterstatter zu hören. „Die reformirtenKantone haben uns den Hals aufgeschnitten und Koth in^ Wunde gethan."") — „Die reformirten Kantone ha-ben uns die Augen ausgeriffen und die Löcher mit Kothgefüllt." Aber auch aus einem edleren Gefühl wardieses Volk entrüstet. Man sagte ihm, und eS wiederholtedies, daß die neue Kapitulation ein von dem König diktir-ler Befehl sei; daß die nicht an den Vorort, sondern anleben Kanton einzeln geschickte Verordnung das eidgenös-sische Band geschwächt habe; daß eine Abänderung diesesVertrages von den beiden contrahirenden Theilen ange-nommen werden müsse; daß der französische Hos in denSchweizern nicht mehr Verbündete, sondern Untergebene^'blicke.") Durch die Erbitterung hindurch zeigte sichalso das Gefühl der Nationalwürde, das Bewußtsein dessen,was mit der Sebstständigkeit verbunden ist; daher die an^uer Landsgemeinde ausgesprochnen Worte: „Ein souve-ränes Volk überläßt seine Soldaten nicht der freien Ver-ssigung eines andern Souveräns."") Der gesunde Sinnbrr unbefangenen Landleute hielt dafür, das Bündniß mit
wohl Mittel finden, fie zu entschädigen, und werde sie hinreichendw>t bayrischem Salz versehen, das eben so gut und wohlfeil, wiefranzösische sei, werde auch für sie den Vertrag abschließen,wenn sie xg wünschen." Göldlin an Beanttville.
Z Ob-.,. S. 143.
74r .„Schreibung der Unruhen in Schwyz.
7S) K Sut-r.
chreiben von Lanbanunann, Räth und Landlenten in Schwyz an7St "nd Amt Zug, 25. Febr. 1764 (Zuger Archiv).
7 1704 ,