Band 
Zweiter Theil.
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Heiterkeit, aber auch von Würde, zurück, und ließen dieFreude über die Rettung der Freiheit erst im Innernihrer Familien laut werden."?)

Die Regierung von Genf setzte ihre ganze Hoffnungauf die vermittelnden Mächte und gieng dieselben daruman, sie sollten als Richter und Garanten einen Spruch überdie Streitigkeiten der Republik thun. Der französischeBotschafter hob den Muth der Räthe und versprach ihnen,so wie auch den Ehrenmännern, welche deren Gutachtenbeigestimmt hatten, den Schuh des Königs."")

Kaum war der Entwurf verworfen, so beschick Beau-teville die Commiffarien der Repräsentanten-Partei vorsich und Tauläs laö ihnen in zornigem Ton eine Erklä-rung vom nämlichen Tage vor, worin der Botschaftersagte: „Der König, mein Herr, indem er sich vorbehielt,für verschiedene unziemliche, selbst unverschämte Schrittevon Eurer Seite, welche seit meiner Ankunft in EurerStadt sich öfter wiederholt haben, Genugthuung zu ver-langen, hatte seiner wohlwollenden Gesinnung und Vor-liebe, mit welcher er stets diese Republik ehrte, nachgege-ben. 3. Majestät hatte gehofft, ein vorübergehender, durcheinige unruhige Köpfe genährter Wahnsinn würde baldeiner glücklichen Sinnesänderung weichen." Er hielt ihnenihr „vermessenes Benehmen" vor, ihre „anstößigen Vor-

>87) „Es hat i» der Stadt eine unerwanete Stille und Ruhe geherrscht.Alles was Ich van beiden Seiten gesehen habe, scheint sehr ruhig.Das Volk ist toll, aber seine Tollheit ist kalt und systematisch,und, mit Ausnahme einer unvorhergesehenen Uebcreiluug odereiner FeuerSbrnust, glaube ich, man könne sich auf die Wachsam-keit der Demagogen verlassen, die wohl fühle», daß alles, wasbegegnen könnte, thuen zur Last gelegt würde." Heunin an denMinister, t7. Dezember.

188) Genf an Zürich und an Bern , 16. Dezember.

189) kogjjlrew eio» Lousvil», 15. Dezember.

xu. Bd. Ist