Band 
Zweiter Theil.
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über die in Genf zwischen der Regierung und den Bür-gern erörterte politische Frage und über das Verhältnißder Freiheit zur Unabhängigkeit durch die allgemeine Lageder Schweiz und die sich Bahn brechenden Begriffe auf-geklärt.

Die schweizerischen Bevollmächtigten selbst sahen inder Mediation „ein warnendes Beispiel der Gefahr, dieFreistaaten droht, wenn sie mächtigere Staaten in ihreAngelegenheiten hinein ziehen." „Unauflösliche Schwierig-keiten und Gefahren", sagten die bernischen Abgeordnetenmit staatsmännischem Blicke, „entstehen über kurz oder langaus der Verbindung zwischen Wölfen und Schafen, zwi-schen den stolzen und unbeugsamen monarchischen und denrepublikanischen Grundsätzen."

Vierzehn Tage nach der Verwerfung des Vermitte-lungsentwurfes zeigte Beauteville an, daß er sich auf Be-fehl des Königs nach Solothurn zurückziehe, um dortweiter mit den andern Bevollmächtigten zu verhandeln,und erklärte, der König nehme alle Mitglieder der Regie-rung und alle ihm treu Gebliebenen unter seinen beson-deren Schutz und Schirm,

Die plötzliche Abreise deS Botschafters verbreitete Be-

zicht«, UNI die Mediation vom 25. Novenibris I7K6 zu belieben.Bibliothek von Bern : blse- Nist. Ilviv. VI, >'o. 47, kol.247, 248.

19g) kociivil «los piöcos, II. 438, 439. kvüorions »ur los tiomr«iei-iiivrsü tlvpSclios 3ii oliov- ,Io konnt. 24. Dezember (mitRandbemerkungen deck Ministers); darin heißt es: „Die Entschei-dung, weiche die Mediatoren als Garanten auSznsprechen haben,muß für die Bürgerschaft unendlich weniger Vortheilhast sein, alsder BermiiteiungSentwurf." Es findet sich darin auch das Ge-ständniß, daß jener Spruch Genf nicht beruhigen könne, selbstwenn man ihn mit Gewalt vollziehe. „Man müsse die Oligar-chie der Demagogen brechen."