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Gesetzbuch gerichtet, worin er Gewaltthätigkeiten ahnte undauf den Gedanken an eine Einmischung vorbereitete.^) Zn,selben Monat schrieb der Vicomte de Polignac, Botschaf-ter in der Schweiz, an die Regierungen von Zürich undBern : „Wenn durch ein Ereignis, das leider nur zu nahescheint, die unruhigen und nach Veränderungen gar zulüsternen Köpfe der Genfer Ihre Majestät nöthigten, sichmit diesen immer sich erneuernden Streitigkeiten zu be-sassen, so ist Sie entschlossen, denselben für immer auf dieeine oder andere Art ein Ende zu machen, indem sie demherrschsüchtigen und ränkevollen Geiste, von dem wie esscheint die unbedeutendsten Individuen dieses Staates zuihrem eignen Unglück und zur Belästigung ihrer Nach-barn besessen sind, keinen Ausweg mehr läßt." Er schlugden beiden Kantonen vor, in dieser Sache fest und ent-schieden aufzutreten, um der Nothwendigkeit einer neuenEinmischung vorzubeugen. b°) Zürich und Bern warengeneigt, den gütlichen Weg einzuschlagen, da sie mit demGeist und den Bewegungen in Republiken besser vertraut,und ohnehin genöthigt waren, die demokratischen Begriffe,die sich in der Schweiz verbreiteten, zu schonen. Auchwaren sie als Republiken der Einmischung einer großenMacht in die Händel kleiner Staaten entgegen.^) Sieantworteten, die Zeit für Anwendung der Garantie seinoch nicht da, auch die Ruhe und Sicherheit nicht gefähr-det, die Genfer streiten sich auch nicht einmal um dasGesetzbuch, sondern bloß um die Art seiner Revision.Aus demselben Beweggründe bemühten sich Glieder des
8?) Genffbncher, Nr. 36, S. 9—11.
88) Schreibe» von« 25. September, Genffbncher, Nr. 38, S. 1—5;zufolge de- Schreibens des Ministers an de» Botschafter, vom 16.desselben Monats.
89) Der Minister an Polignac, 7. Oktober.