Band 
Zweiter Theil.
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vermittelnden Kantone und Genf führten dagegen den Zeit-verlust an; die Nothwendigkeit, die beiden Parteien, undzwar öfter umständlich, anzuhören; die unvollständigen,vielleicht widersprechenden Berichte, die die Residentenschicken würden; daß die Ueberredung durch die Gegen-wart bewährter Mediatoren wirksamer fei.'") Frankreich drang um seiner Beharrlichkeit willen durchalleinbald zerschlugen sich die Conferenzen an seinen Forderun-gen für die bloßen Präliminar-Fragen. Der Botschafterstellte als Grundlage drei Sähe fest: 1) Verschiebung derWahlen für den großen Rath bis zum Schluß der Me-diation; 2) Absenkung von Abgeordneten nach Solothnrnvon Seite beider Parteien; 3) Verschiebung der Rückkehrder Mediatoren nach Genf , biü man der Annahme einesVermittelungsplaneS versichert sei."») Zürich und Bern verwarfen solche Vorschläge, von denen der erste alle

Sache Berichterstatter und Vermittler zu sein; vielleicht würde ereinen zu anmastenden oder zu schneidenden Ton annehmen, wäh-rend er in Solotimrn keine so hervorstechende Rolle spielen könnte.Dieser in seinem Kanton ehrgeizige Staatsmann, der dort über-wiegenden Einfluß besitzt, will sich in den Auge» seiner LandS-lente Gewicht verschaffen; er ist fein genug, um zu versucheneine» Umstand, der sich lange nicht wieder darbieten wird, dazuzu benutzen, mit Kraft aufzutreten und seinem Kanton eine stol-zere Sprache und Macht zu verleihen. Wäre seine Absicht auchnur, dem Könige die Spitze zu bieten und unsern Hof daran zugewöhnen, auf Widerstand zu stoßen, so würde er einen großenSchritt gethan zu haben glauben."

127) kloßislres clss tlonssils <Ia tlonsvs, 15. März 1781; Zürich an Bern, 17. März; Genf an Ber», 20. März ; Gutachten desG. R. von Bern, 28. März; Zürich und Bern an den Minister,31. März.

>28) VergenneS an Zürich und Ber», 12. April; Antwort von Zürich und Bern , 14. April.

1211) Abschied der Confcrenz u. s. w. in Solothnrn, angefangen den 9.Heumonat 1781, i» Genffb. Nr. 37, S, 584,