Band 
Zweiter Theil.
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verschiedenen Haufen, ohne Ordnung, nur der gemein-schaftlichen- Erbitterung folgend, nach dem Nachbaust,nach den Stadtthoren und nach den andern Hauptplätzen.Alles fiel in die Hände der NatifS, nicht ohne Blutver-gießen. Von beiden Seiten gab eS Todte und besondersVerwundete, worunter sogar der Syndik Claparede, unge-achtet er Abzeichen seines Amtes trug.'") Die Muttereines sehr heftigen Negatifs, die zwei und achtzigjährigegehörlose Saladin de CranS, die den Ruf, man solle dieFenster schließen, nicht verstanden hatte, ward an ihremFenster durch einen Flintenschuß aus der Menge getödtet."')Die Häuser der ersten Constitutionären wurden zum Schau-platz von Gewaltthätigkeiten und schmählichen Nachsuchun-gen, womit selbst die achtungswürdigsten Frauen nicht ver- ^schont blieben. Einige der letztern starben vor Schreck.'")Die Repräsentanten, die bewaffnet herbei geeilt waren,thaten dem Blutvergießen Einhalt und beschützten die Ne-gatifS,'") namentlich zwölf Geiseln von ihnen, die imGasthof zur Waage zurückgehalten wurden, und unterdenen sich mehrere Glieder deS kleinen RatheS befanden.'")

Unter der Herrschaft der Gewaltthätigkeit ward eineRevolution ausgeführt, welche nur unter dem Schutze der-selben Gewaltthätigkeit Bestand haben konnte. Erbittert

kernng GenfS giebt die Gesammtsnmme von 24,712 Seelen,wovon 2,985 Bürger (tlil. vl Itoiirg.) jedes Alters, 3,800 Na-tifS, 1,355 Sinwohner. Nagistra», 26. Juni.

>40) Bericht von Slaparede selbst, lialatioii ilo la ooiijurnlio» , 11;Itegislres <Io» (loiiüoils, 9. April.

141) Nexislros, >>>><!. 142) Nolallon <>„ Iz conj. 13—14.

143) „SS giebt keinen VateriandSfreund, der nicht de» letzten Aufstandmit Schrecken gcsebn hätte; die Verzweiflung rief ihn hervor-aber die Weisheit und Vaterlandsliebe der Bürger hemmten dessenverderbliche Folgen." I.v tteiivvoi, ei sas cain,>alriol<!» , S. 5.

144) llornuaucl, lilämoirs», VI, 434; kicot, 344.