Band 
Zweiter Theil.
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Zweifel, daß der Commandant der Provinz und die Stadt-behörde von Air insgeheim mit den Marfeillanern einver-standen waren.'")

Die französische Nation und der König ließen demedeln Benehmen Gerechtigkeit widerfahren, welches daSRegiment unter der Leitung seines neuen Befehlshabers,deö Majors von Wattenwyl von Loin,'") beobachtet hatte.Der König stellte Barbantanne vor ein Kriegsgericht undwünschte von der Nationalversammlung einen Beschluß zuerhalten, welcher dem Kanton Bern angemessene Genug-thuung, dem Negimente die Anerkennung der bei jenementscheidenden Ereignisse verdienten Achtung zu Theil wer-den lasse. "'-') Aber ein Schreiben Berns an den Königveränderte die Sachlage. Beinahe einmüthig beschloß derRath der Zweihundert, indem er die Rücksichten der Pri-vatinteressen der Nationalehre zum Opfer brachte, dieZnrückberufung des beleidigten Regimentes."°) Die Re-gierung verlangte vom König, daß man dem Regimentseine Waffen zurückgebe,"') und ihm einen ehrenvollenRückzug zusichere. Frankreich mußte einwilligen, obschones für den Krieg, den es erklärt hatte, alle Schweizer-truppen in seinem Dienst zu behalten wünschte.

Es verdient bemerkt zu werden, daß daS RegimentErnst nach seinem Unfälle nicht einen einzigen Ausreißerzählte, daß bei demselben fortwährend die strengste Manns-zucht beobachtet ward, daß mehrere den neuen Grundsätzen

117) Prolok. de« G. N. von Bern , 7. u, 9. März 1792.

1>8) Zu Anfang dieses Vorfalls übergab lhm der OberstlleutenantOllvler das Commando.

119) Düinourlez, Minister der a»Sw. Angel, an Bern . 27. März.

120) Proiok. vom 16. März ,792.

121) Bern an den König, >6. März; und über dle ganze Geschichte,Deutsch . Miss.-B. Nr. 100, und sonst.