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schen Cokarden, mit dreifarbigen Bändern, ia man zierteauch den Bären im Standeswappen damit;^) in Wer-den tanzte man beim Schein einer dreifarbigen Laternenationale Ronden;^) auf dem Markte zu Vevay wurdenum die Wette rothe Mutzen gekauft, und bei einer Land-partie verunstalteten sich Männer und auch Frauen dieferStadt damit. ^ 2 ) Auch in den deutschen Gegenden sahman bei gewissen Gastmälern die rothe Mütze auf denKöpfen der Gäste, oder nebst dem Freiheitsbaum aufDcssertschüsseln gemalt.^«) Indessen nahmen sich diedeutschen Städte, obschon nach Verbesserung ihrer politi-schen Lage lüstern, mehr in Acht als die welschen.
Bei den Ueberspanntesten steigerte sich die revolutionäreHitze nach dem Vorgänge Frankreichs seit dem Zahr 1793.Der Ungehorsam nahm in einigen Städten, besonders inLausanne , zu.^r) Alle verbotenen Gesinnungöäußerungenwurden leidenschaftlicher; das Glück der französischen Waf-fen ermuthigte die Anhänger der Revolution unter denWaadtländern.^) Vevay feierte den Besuch einiger fran-zösischen Nationalgardisten mit einem Aufzuge und Gast-mahl.^) Man errichtete zahlreiche Clubbs,^) und derköre kuctröne selbst fand öffentliche Vorleser und Zuhö-
377) Prot. des G. R. 8. Oktober 1792; ktoxisire5 6» Lonesia'Vvei-doo, 28. Nov. 1792.
378) Prot. des G. R. 1k. Juli 1793.
379) Ibis. 1. Dez. 1792; 5-, 10., 18. Jan. 1793; 21. u. 28. Juni 1791.
380) Ikick. 16. April. 10. Mai. 23. Juli 1793.
381) vo koverea, I, 52.
382) Der Landvogt von Lausanne schrieb es dem G. R. Prot. de«G. R. 16. Februar 1793-
383) Unter andern, die Einnahme von Lyon und von Toulon . Ibiö.29. Okt. 1793; 2. und 21. Januar, 26. Juli 1791 .
381) Prot. des G. R. 16. März 1793.
385) Idi<1. 7., 25. Februar. 3. Juni 1791.