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chen, begnügte man sich nicht damit, es ihm zu untersa-gen, sondern man beschloß strenge Maßregeln gegen ihn,die ihn erbitterten. Er ließ sich in PariS nieder. Mitder Entschlossenheit und Ausdauer eines Römers begabt,von der Gesinnung des Alterthums, die nicht durch christ-liche Grundsätze gemildert war, durchdrungen, führte erüberall gegen die Herren seines Landes einen tödtlichenKrieg und jede seiner Schriften verursachte ihnen einebrennende Wunde. Von dem Ungestüm der Jugend unddeö Charakters getrieben, und von der revolutionären Hitzeder Franzosen hingerissen, nahm er sich um so weniger inAcht, als er sich seines Edelmuthes und seiner Uneigen-nützigkeit bewußt war. Durch dieses Bewußtsein seinerguten Absichten ließ er sich irre leiten; er glaubte nur derGerechtigkeitsliebe zu gehorchen, wann er seinem Rachge-sühl nachgab; wenn er die Sprache und Ansichten einerunheilvollen Zeit annahm, so meinte er, nur die verdienteStrafe für die Unterdrückung zu verlangen, die auf sei-nem Vaterlands gelastet hatte. Laharpe's Schriften wa-ren nicht frei von unbewußten Irrthümern;^") sogar
400) In seinem kssai sur In eanstitulioir <Iu ka^»-<kv-Vau>I undin seiner Brochüre l.a I>io»>r»Iilü rlss gouverneinens Hut erzu verschiedene» Male» den M-Landvogt von Lausanne , vvnErlach, angegriffen. ES finden sich in der Saninriung von Mü-lincn, iUisce». Iloiv. 4. iii. I), wo. 42 des Aol. 8 geschriebneSeiten »nter der Ucberschrist: I.v varon ä Lriactr <io 8pielr,sönsteur <Io kerne, ü »es awis, sur le» Berits 6» cvioneiI.aiit>r,>e, (iöceiubiv 1707. Er widerlegt einfach und mit ruhi-gem Tone manche Behauptungen und Thaisachen, die Laharpebesonders in dem kss»! angeführt hat. Er ISugnet die I. l,1S7—ISO erzählte Thatsache; er hat keine Adresse veranlaßt,noch das Fest von Cuiih veranstaltet; man hat ihn gebeten,im Jahr 1701 die Gründung BernS zu feiern. Er tst kurz vordem Mittagessen angekommen; es kamen weder antipatriotlscheToaste, noch Streitigkeiten vor; er hatte keine» Degen; er ist