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Frankreich, Savojen, Neapel , wo einer derselbe» 1742 bei derRettung des Von seinen Feinden umringten Königs eine außer-ordentliche Tapferkeit bewies, und »och eine schöne Zahl an-derer Waadtländer ihre Beförderungen nur ihrem persönlichenVerdienste zu verdanken. So z. B. jener Gabriel Monod ,von Froidevillc, Freiwilliger aus kriegerischem Eifer, der alsHauptmann die Bewunderung Friedrichs ll. in dessen ersten Re-gierungsjahren auf sich zog, und Von diesem Fürsten betrauertwurde, da er im siebenjährigen Kriege als Generalmajor an einerWunde starb. ">) So auch Ludwig Bouquet, Von Rolle,der jüngste von sieben Brudern, der sich durch sein Talent, seineKenntnisse und Tapferkeit im Dienste der Generalstaaten lang-sam, durch alle Grade hindurch, den Weg bis zum Range einesGenerallieutenants bahnte, llm den Befehl über ein Schweizer-regiment zu erhalten, mußte er auf das Bürgerrecht einer unter-thänigen Stadt verzichten. §) Seinem Beispiel folgend, eröffnetesich sein Neffe Heinrich Bouguet durch Talent und Fleißin den Kriegswissenschaften eine glänzende Laufbahn, welche derTod im Englisch -Amerikanischen Kriege unterbrach. Die Eng-länder, die das Verdienst wohl zu würdigen verstanden, ließensein Bildniß zur Erhaltung seines Andenkens stechen. 6) Derselbehatte einen Freund, wie er in einer Bern unterthänigen Stadtgeboren, in Dverdon, wie er von bürgerlicher Herkunft undohne Vermögen, aber auch wie er durch das Talent geadelt undreich an Thatendrang; Friedrich Haldimand, nachdem erdrei Jahre in der Schule des Königs von Preußen durchgemacht,dann Oberstlieutenant in Holland gewesen war, trat 1754 mitseinem Freund Bouguet in englische Dienste, beide mit Obersten-Rang; er in dem Königlich-Amerikanischen Regimente. DerKrieg, den Frankreich und England in der neuen Welt führten.Verschaffte ihm so Viel Gelegenheiten, seine Kaltblütigkeit in derGefahr, seinen Muth im Gefecht, seine Geistesgegenwart in Ver-zweifelten Lagen, überall aber seine die Tugenden des KriegerS
3) Lirarä III, 159. 4) Ibiä. II, 173-176.
ü) Ibiä. I, 82, 83. 6) Ibiä. I, 84, 326.