Band 
Dritter Theil.
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ten, daß der Haß überall den französischen Heeren folgt unddaß dieser tiefe Haß genährt werde durch jenen Schwärmvon Lieferanten, Unternehmern, und Commifsären, derenSchelmereien und Räubereien die Bevölkerung in Zornbringt, wenn man nur den Namen Franzosen ausspricht.Und dennoch leidet der arme Soldat an allem Mangel,was zu seiner Gesundheit dient, und findet keine Pflegefür seine Wunden, noch in seiner Krankheit. Sollte manglauben, Bürger Minister, daß arme Verwundete Tagelang im Hospital zu Solothurn gewesen sind, ohne die fürihren traurigen Zustand nothwendige Pflege zu finden?Keine Arzneien, kein Wein, mit Einem Wort, für nichtswar gesorgt. Ich spreche es aus und werde es immerwiederholen, Bürger Minister, entweder muß die Kriegs-verwaltung augenblicklich auf einen andern Fuß gebrachtwerden, oder bald werden unsere Bataillone durch Krank-heit und das Ausreißen, welches schon die Reihen lichtet,ganz zusammenschmelzen."")

Trotz dieser Schwäche des französischen Heeres unter-nahmen die gegen Frankreich verbündeten Machte nichtsEntscheidendes, weil sie in auseinandergehenden, selbstsüch-tigen Absichten handelten und die Schweiz nur als Mittelbetrachteten. Das englische Kabinet, welches durch seinGold und seine Politik den größten Einfluß besaß, wolltedie völlige Herstellung der alten Eidgenossenschaft in allenihren Theilen, aber ohne ihr einen kräftigen und wirksa-men Mittelpunkt zu verleihen, der damals zur Aufrecht-haltung der Ruhe im Innern und zur Abwehr eines An-griffs von Außen unerläßlich war. Außerdem schickte esunter diesen schwierigen Umständen einen Bevollmächtigtennach der Schweiz , welchem die Erinnerung an eine frü-

tt) An denselben, 21. Floreal.