Band 
Erster Theil.
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Drittes Kapitel.

Calvin .

Calvins Herrschaft. — Fortschritte seiner Lehre imAuslande und in de r Schweiz.— Kam pfinGen f.—Rationalisten, Wiedertäufer, Libertin er. — Tanzbei Anton Leer. — Das Schauspiel: ^cces liesspätres. — Tumult. — Die Kinder der Stadtund dieFremden.— Sieg der Kinder von Genf.—Bolsec. — Servet. — Die Schweizerstädte überden Kirchenbann. — Die öffentliche Meinungsp richt sich für Calvin aus. — Sein Sieg. — Fluchtseiner Feinde. (1545 — 1555.)

Während Europa vvm Geräusche der Waffen wieder-habe, nahm der Kampf der Ideen seinen Fortgang. Erhatte seine Schlachten: die Disputationen; sein Blutver-gießen: die Hinrichtungen; seine Gränzen, freilich wenigerscharf, als die der Staaten; er hatte seine Hauptstädte:Rom und Genf . Zuweilen mischten sich seine Lagermit den politischen, oft trennten sie sich. Wir haben ge-sehen, wie der Papst gegen Karl V. die Protestanten zuHülfe rief; wie Heinrich II. sich in Deutschland und inder Schweiz als Freund der Reformirten benahm, dieer im eigenen Reiche verfolgte. Nachdem ihm Genfs