Band 
Erster Theil.
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Herr! thu' ihn nicht verderben,Behüt' ihn alle Frist;

Laß ihn mit Christo erben,Dieweil er ehlich ist;

Den Antichrist laß laufen,

Der ist der Bosheit voll,

Der will die Deinen raufen,

Um sie mit Blut zu taufen,

Das spürt man täglich wohl.

Nach neunundzwanzig JahrenHat Genf , in AnbetrachtDes Herrn der Savoyarden,Den Friedensbund gemacht;Dabei ist auch gewesenManch kluger Eidgenoß,

Doch half's nicht um ein Fesen,Denn Genf möcht' nicht genesenIn solchem Span und Stoß.

Da setzte sonder SchonenDer Herzog den Befehl,

Gleich jenen Pharaonen,

Die einstens Israel

Mit schwerer Last umfangen,

Ja in ihr Jammerhaus

Und in ihr Diensthaus zwangen;

Doch wie sie ausgegangen,

So führt auch Gott uns aus.

Genf kam mit KlagebriefenBald in die Stadt Luzern ,

Doch alle Helfer schliefen;

Es mochte außer Bern Wohl einen Stein erbarmenIn dieser lassen .Zeit,

Daß alle frommen Armen,

Ja die im Geist erwärmen,Alltäglich dulden Streit.