und sich ihm annähernd sind dann auch sonst im Lande, so na^mentlich in Aorkshire, schöne Zuchten.
Das Alderney -Vieh, klein, von allen Farben, mit Aus-nahme von Schwarz, meistens röthlich und weiß, ist fremden Ur-sprungs und wird insbesondere nur von reichen Grundeigenthümernda und dort seiner guten Milch wegen gehalten. Die Thiere sindzärtlich, daher bei den Farmers nicht mehr sehr beliebt.
Unter diese drei Hauptstämme können vielleicht alle die ver-miedenen Nindvieharten Englands geordnet werden.
Ehe ich auf ein Urtheil über ihre Qualitäten und ihre An-eignung für fremde Verhältnisse übergehe, halte ich es für erfor-derlich, vorher sowohl die Richtung, welche die Industrie derenglischen Viehzüchter verfolgt, als auch die Art der Haltungdes Viehs zu betrachten.
Unter den Zwecken des englischen Landwirths bei seiner Vieh-zucht steht oben an: die Mästung, d. h. die Erzeugung vonmöglich vielem Fleisch und Fett in möglich kurzer Zeit, mit vcr-hältnißmäßig möglich wenigem Futter und das Fleisch von möglichguter Qualität. Ein besonderer Werth wird auf die Eigenschaftder Thiere, sich in der kürzesten Zeit zu entwickeln und auszubilden,gelegt und diese auch durch kräftigste Nahrung unterstützt. Beiallen englischen Racen ist diese Eigenschaft, natürlich in etwas ver-schiedenerem Grade, zu bemerken, und es bringt dieselbe auch beson-ders da, wo Fleisch-Produktion so wichtig ist, großen ökonomischenNutzen. Auch jene Rücksicht, welche die Engländer auf die Quali-tät des Fleisches nehmen, ist von besonderer Wichtigkeit bei Beurthei-lung des Ganzen der englischen Viehzucht und deren Betriebsweise.
Es wird ncmlich in England der Fleisch-Verkauf und Einkaufsv betrieben: der Fleischer zerlegt das Fleisch in die verschiedenentheils größern, theils kleinern Stücke und stellt diese, meistens ausgroßen Fleischmärktcn, zum Verkaufe aus. Die Einkäufer sind in>brc„ Forderungen sehr strenge und es legen die Engländer so
° Dteckberkin, über englische Landwirthschaft. 0