ge, hohe Begeisterung für Freyheit, Religion, Va-rerland, ihm das gleiche Leben giebt. Wenn diesewnnderwirkenden Gefühle aus den Herzen der Mengeweggespottet, und in crnsicrn Gemüthern durch verrä-terische Sophisten getödtet worden, so ist für so einZeitalter kein Mittel; es wirb auf Bündnisse schim-pfen , wie Kinder das Messer schlagen, mir dem ihreUnerfahrenheit sie verletzt hat. Aber jener ewige Bund,welchen die freyen Lanbleute von Schwytz und in denbenachbarten Thalern, aus unbekanntem Alterthum aufdie Zeiten Teils gebracht, und ganz Helvetien und Ho-henrhätien mitgetheilt haben, glorwürdig durch Siege,ehrwürdiger durch Gerechtigkeit, hatte Einen, nur Ci-nen, bestimmten, immer gleich guten Zweck, vonMännern gefaßt, welche denselben allein durchaus be-haupren oder nicht leben wollten.
Die Natur und Schicksale dieser, der schönsten,dauerhaftesten Eidgenossenschaft schien uns vor schonvielen Jahren einer genauen Darstellung würdig: Nichtnur weil auf derselben Erhaltung die Ehre, Blütheund Existenz des Vaterlandes berührte, sondern umeine Sammlung von Erfahrungen über eine so unschul-dige und wohlthätige Einrichtung für Völker, die et-wa noch nicht sind, auf die Nachwelt zu bringen. Wenweder der Genuß des vorbeyfliegenben Augenblicks be-friediget, noch das Glück zu Vollbringung eigener löb-licher Thaten begünstigte, was soll ihm das Leben, oh-ne die süße Täuschung, es der Vorzeir anzuknüpfenund in die Jahrhunderte ungeborner Völker zu ver-längern, so daß er mir gleicher Wärme des Gefühlsalle Großen und Guten des Alterthums, und auch diesich vergegenwärtige, welche einst Lehre, Kraft oderZerstreuung m unseren Geschichten suchen werden!