aL 1. Buch- Viertes Capitel.
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Viertes Capitel.
Don der großen Wanderung der Helvetier. >
Anlaß. ^)rgelorix, ein vornehmer Mann bey dem HelvetischenVolk, hatte zehntausend Leibeigene aus der CimbrischenStreiferey ererbt, oder in Kriege» selbst erworben. Vondem Cimbrischen Zug an war der Nord in Bewegung,und am Rheinstrom unaufhörlicher Krieg der Teutschenund Helvetier«): Viele Geringen flohen in seinen Schutz,die Armen gewann er durch dargeliehenes Geld'); widerunmäßigen Reichthum war kein Gesetz. Dieser Mannsuchte die höchste Macht über sein Volk. Im Friedenwurden die Gesetze von Obrigkeiten verwalket, im Kriegherrschten die obersten Befehlshaber: darum trachtete Or«, getorix die Helvetier zu einer großen Unternehmung undlangwierigen Kriegen zu verleiten; in diesen seinen Plantraten die Vorsteher der Sequancr und Hebuer °). Mitnicht größerer Macht erwarb Chlodowig in einem spätern
») Hiczu kam, baßMi'thridates, der letzte selbststäudige König deralten Welt, auch nach Teutschland an dieCimber» sandte, siegegen Rom zu erregen. Diese merkwürdige Nachricht, welcheTrogus PompeiuS aufbehalten (Justiuus z«, z), ge-hört in das dreyßigste Jahr vor der von den Helvetier» be-^ schloffen«, Wanderung. Wer kann sagen, ob zwischen diesemgroßen Fürsten und Orgetvrix nicht Verbindung war! Aberjener fiel, kurz vor der Zeit, wo letzterer den Gedanke» derAuswanderung durchletzte.
t) . l.. ll L. O-, t»Vl., 0.13, I-.Vlk., e. 32.
Die Hgiiptcrzählung in den ersten rs Capiteln von dem Gal-lischen Krieg liegt, wie es sich versteht, zum Grunde.
^ r) Völkerschaften in der Grafschaft und in dein HerzogthumBurgund .