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S e ch s t e s C a p i t e l.
Die Zeiten der Kaiser.
Äon dem an beherrschte der Kaiser den Rheinstrom von Dct Grämeseiner Quelle in dem Adula bis an die Sümpfe der Ba-kaven; jenseits gehorchte Rhätien und Vindelicien').
Da zog Marbod^, ein Teutscher Heerführer voll Muth ,und Klugheit, mit allen Stammen/ die sich zu ihm hiel- -ken, von dem obern Rhein / weit von den Römern, andas Carpathische Gebirge; vierzigkausend Schwaben be.wog Tiberius/ Güter in Gallien anzunehmen^). Dievbertcutschen Länder bis Pannonien lagen öde; Gallien bedurfte Volk; Rhäkien litt Mangel daran; von be»
Helvctiern war kaum ein Drittheil vorhanden. Soviele mußten umkommen, auf daß der Nord gehorchenlerne.
Lucius MunatiuS Plancus , ein Mann, den Zeiten Ihre innere
gemäß, inKriegen geschickt und amHofe niederträchtig?), ^^abrnus.
wurde zu den Raurachern geschickt. Ihre Ueberbleibselbewohnten das Thal des Rheins, ungefähr von Lausten«bürg, wo bey Basel der Strom sich nordwestwartS her«
Untcrbeugt, bis Horburg. In der vortheilhafkestenGegend, um den Paß des Jura nach Helvetien, den Zu-gang des Landes der Sequaner, die Züge der Teutschen
1) Sa,lragm. L. I., I>. 931. 6oi-ul; , 6ue,.,
e. 25; , 1^. VI., 6. 17.
2) 7.. II. , c. ivs; c-t'il.. c. S;
epit., c. 1.
a) I.. II., « 88: Ol'üc«, nissimsrui» rernm «l «,>Lwr
, «r und wie er vor Anteilius naebcnd üetaiijt.
l- Theil. D
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