Z56 I. Buch. DreyzchnteS Capitel-
waltung in der Stadt Genf , welche anderswo Grase"zukam, dem Bischof übergeben *'*). Die Bischöfe wv»den von den zwey und dreyßig Domherren, nicht oh»?das Volk, gewählt*'?); auf der Liebe der Bürger be-rührte die Sicherheit ihrer weltlichen Macht. Ganz Ge»imit Herrschaft und allen Gerichten stand unter dem ^
schof*'4); er hatte Zoll*'?), Frohncn, Sirandgeld u"Rauchsieuer *' 6), Münze und Markt, SchenkenWeinhandel 7), auf dem Lande Kirchen, Zehnte"/Lehen *' 8)- Er war an der Spitze der Gemeine dc
Volks*'s). Diese Ordnung störte Bischof Wido v°"
Faucigny **°) durch unvorsichtige Freigebigkeit st"Aymo, Grafen von Genf , Sohn seiner Mutter: be>>"als Wido starb, und Humbert von Grammont, bekfolgende Bischof, die Tafelgüter selbst verwalten wollt?/widerstand Graf Aymo. Da ließ der Bischof daschenrccht wider ihn walten * * '). Diesen Streit verm^telte Erzbischof Peter von Vienne, so, daß Aymo dc>"Bischof schwur, und sein Lchcnmaun und Blutrich^ward***), mit Beding, nicht wider seinen Willen i
s>2) Dieses erhellet aus der Urkunde iV. 222. ,,
r>r) Brief S. Bernhard von Clairvaux an Ard»?"^',i,z 5 ; vcrgl- mir Papst Ioh. vm Brief clero pojn>lo>l"°Beym neuen Spo».
21^) 1olae t-evonnao in omnidus ct >>er oinnis; dl. 222.
2is) I'oüagl»»,.
2 >ü) 6oi-c>»klse, i-ipale, mularione« »lomornm. WatliM 'das erste Wort Wider allen Gebrauch von dem Zins der ^lcrverstauben worden ist? Das mochte wohl mitKawerich? ^eurem damals üblichen Namen der Wechsler, iusauimeiiha"^'
217 ) liuvpiralitawM, loraUonca vini.
218) k'ruüicorios.
2,o) l'laeiruin ^cnaralc.
22 «) Oi! k'alciniac«.
»er-
221) Locunclum cononicam lormutain jusliriac eenrenua«' r
rulit, ^
222) Vertrag iwischen Bischof Humbcrt "Graf Aymo, Seiffcl, l i> 24 ; bey S p v n. Dieftr 'Stifter von Bvumviit, müßte, wen» Guicheiions Taftl