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Fünfzehntes Capitel.
Wie die Schweizer in den drey Waldstetken bekanntgeworden.
Schwytz. ->H>i den Zeiten der Zäringischen Herrschaft wurde nebenso vielen mächtigen Grafen und wachsenden Bürgerschaftender Name der freyen Männer von Schwytz ') zum er-stenmal genannt. Vorher war derselbe so gering, daß dieMönche von Einsidlen bey dem Kaiser ihn verhehlen konn-ten *). Diese kleine Völkerschaft, als sie zuerst bemerktwurde, zeigte sich in ihrer Gemüthsart eben wie sie nunist. Mitten in schönen Wiesen, am Fuß des BergeSHaken, der sich in doppelter Spitze hoch erhebt, unweitvon dem Ufer des WaldstettenseeS (von hier an durchschreckliche Felsen in eine enge Kluft gedrängt) liegtScbwytz, von welchem alle Eidgenossenschaft und die Unab-hängigkeit HelvetienS ausgegangen ist. An dem Rückender umliegenden Berge wechselt mit lachendem Grün daSDunkel der Wälder ?); viele Gipfel sind kahle Felsen;an deren Fuß auf sanftem Wasen athmen Menschen undHeerden reine Luft und schauen den FelS vom Spiel dckSonnenstrahlen bald braun, bald rost), bald grau, schw-urt. Don Städte» weiß dieses Land nichts, eS war >>'
1) 8uiu>s i„ den Urkunde»; obwohl wir ungern in Kleinigkeitt»voin angenommenen Gebrauch abgehen, schreiben wir Schw^und Schwytzer, um dieses Land und seine Einwohner oon de>«Eidgenossen und ihrem Land um so viel deutlicher zuscheiden-
2 ) Siehe unten bc» lV. »5.
3) Für solche Bcrgländer wie Schwytz und in viele» Gegende»Unterwalden, ist wohl kein Ausdruck wie der Italiänische, >>>-'"
moirlNLne (l-occ.).