536 I. Buch. Siebenzehntes Capitel.
Glücks zu freuen» r). Er sagte zu den wachthabendenKriegsleuken, welche einen armen Mann verhindertenvor den König zu kommen, „Bin ich denn König um„verschlossen ju seyn»«-)?." Den Zöllnern schrieb er:„Das Geschrey der Armuth ist vor meine Ohren gekom-„mcn; die Reisenden zwinget ihr zu Auflagen, die fle„nicht bezahlen sotten,'zu Lasten, die sie nicht ertragen./ Haltet eure Hände zurück von dem unrechten Gut und„nehmet was euch zukommt. Ihr sollt wissen, baß ich„alle Sorgfalt und Macht anwenden werde für Frie-„den und Recht, unter allen die köstlichsten Gaben des„Himmels»»)."
Die Geschichte aller Thaten König Rudolfs mußvon den Geschichtschreibern des Teutschen Reichs darge-stellt werden, in dem Licht, worin sie damals betrachtetwurden, und in dem, welches der spätere Erfolg aufsie zurückwirft. Wir melden, was er in dem Umkreisdes Helvetischen Landes für die Bürger und Landleuleund wie viel er daselbst für sich und für seine Söhnegethan.
«.Wi-erwar Die Stadt Zürich schirmte er mir solcher Sorgfalt
gegen Zürich , bey dem unmittelbaren Gehorsam des Reichs, daß er
va) /-L. irrz. Der Mann warf sein Acycrklcid um;
Speise wurde in Gold und Silber bereitet; das Weib trugPurpur und Seide. Wie, sagte der König, das bey solchemReichthum ihr das Handwerk fortsetzt; Weil, antworteten sie,das Handwerk den Reichthum macht,vr) op- sleberhaupt () war er jeder-
mann freundlich und gnädig, furchtbar den Böse», in alleinnach der Vernunft (mscuro consilw omnia.)v.) 127-1. c'«^. , I>. 5 t. Tin Weib zu May»-, welche,
da sie ihn für einen gemeinen Soldaten hielt, ihn mit Schelt«Worten überhäuft und mit Kohlcnwasser (cardonii,»,osjiiäedat ac,ua perfusie) bespritzt hatte, strafte er dadurch,daß, da er vom Glanz der Majestät umgeben war, sie ebenDieselben Worte gegen ihn wiederholen wußte; -r»«. o,/»,«-,