Freyburg dem König verkauft '??), glaubte Margarethavon Savoyen, Wiklwe Harmiann des ältern, sich über«vertheilet in dem Recht an Einkünfte dieser Stadt, wel-ches ihr vor drey und sechszig Jahren ;ur -Morgengabebestimmt worden '74^. Der Graf von Savoyen, Phi>lipp, ihr Bruder, unwillig, da er gehofft haben mag,über Freyburg von seiner Schwester ein Recht zu er-den '?'), beschwerte, unter dem Schein billiger Enlscbä-digung, die Bürger von Frcyburg mit neuen Zöllen '7 6).Deswegen sandte der König a» den Grafen den BischofWilhelm von Lausanne, des alten Adels von Champ.vent; Philipp antwortete wie ein Fürst, welcher dashohe und kranke Alter seines Körpers '??) nicht so sehrfühlte, als er sich erinnerte, wer im langen Flor derSavoyschen Waffen er mit seinen Vrüdern gewesenwar '78). Worauf der König ihm des Reichs Huld ab«
i?z) 1177; Lschudi; um dreytauftnd Mark Silber . Mün-ster, Cosmvgr., B. III - um » 00 »; er fügt bey, daß der Grafzu Savoycii 10,000 habe geben wolle». Die damalige Größeder Stadt Freyburg erhellet aus dem Grundzinse der Häuser,im Oestreich. Hanourbar izno: je von der Hofstatteiu Shilling ; 7» 'die des Rathes) sind frey; so gebcudie übrige» i» allem sechs Pfund dreyzehn Schillinge; die Vor-stadt (Neuburg ) ist frey. Uebrigcus hatte Oestreich Lwing,Bau» und Kirchcnsatz, und mochte Schultheiß und Rath »achBeliebe» setzen und entsetzen.
174) Dahin lege ich aus, was sagt, Philipp habe sei-
ner Schwester hclsen wollen.
»7-7) In der That wurde er irsr ihr Erbe (es-»-), und es moch-te» Rückstände seyn.
178) Dieses meldet Hage» i» der Teutsche» Oestreichcr Chro,»ik, welche Pcz herausgegeben; wir erkläre» es aus dein Hci-rathSvertrag i->8, dem Kauf >277 und N. >7-,- DerZoll betrug sonst bey irz Pfund s Sch.; er nahm ab und fielbis auf s« Pf., weil „die Mule (muwts) »»d Rosse die Stra-fe nicht mehr übte»;" rz-L^/um.
'.77) Er war seit fünf Jahren wassersüchtig, und hatte nun 7»Jahre gelebt.
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