6Zt» I. Buch- Achtzehntes Capitel .
„Majestätund ihrem unermeßlichen waffenkundigen' „Kriegsherr nicht widerstehen, aber der König möchte sie„zu seines Hauses lieben Kindern'»*) haben; er sey„Enkel ihrer alten Cchirmvögte von Lcnzburg, Sohn„König Rudolfs, ein streitbarer, sieghafter, gewaltiger„Herr, welchem sowohl nothwendig als rühmlich sey//zuzugehören; wenn er ihnen den ewigen Schirm seines„ganzen glorreichen Geschlechtes mittheilen wolle, so„sey es nicht, als trage er hust zu ihren Heerden, oder„als wolle er Geld von ihrer Armuth, sondern weil er„von seinem Vater und aus den alten Geschichten'«^)„vernommen, welch ein tapferes Volk sie seyn; der Kö «„nig liebe tapfere Männer sehr; er möchte auch sie anfüh-„ren zu Sieg, und reich machen durch Beute und Rit«„terschafk und Lehen unter sie bringen." Da sprachendie Edlen und Freyen und alles Volk aus den Wald«stetten: „Sie wissen wohl und werden sich ewig erinnern,„wie ihnen der selige König ein guter Hauptmann und„Vogt gewesen, und wollen auch seinem Stamm das al«„lezcit gedenken; aber sie lieben den Zustand ihrer Alt-vordern und wollen in demselben verharren, der König„möchte ihn doch bestätige» wie sein Vater."
Die Folgen, Nach diesem sandten sie Werner, Freyherr» von At«tinghauscn, welcher wie seine Vorfahren und wie seineNachkommen' «4) Landammann der Männer zu llri war,
Tschudi i-v8), Muri (über dessen Hof zu Gersau Oestreich
Vogte» hatte; Ordarium i.
181) ,^ostra msjkM» nennt sich oben Urkunde IV. >08 Adolf;L'.xcvllenüssiiniim cl supvrilluslron tloiuinui» IieNNt Rudolfe»die Kirche Zürich 1274 , //s^L.
182) Ausdruck der Zeiten; Albrechts Brief an s. liebe» Kin-der, die Bürger von Sursec, > 2 vv.
183) Welche niemand besser kannte als Klingenberg;
, izo6.
>8») Bis in das neunzigste Jahr, und vor diesem langen Zeit-laus; Tschudi, > 317 .