strafte/ fügte sein Knecht bey, „die Bauern können den„Pflug wohl selbst ziehen 6'")." Auf der Cchwanau,in dem Lowerzer See, im Lande Schwytz , wohnte einBurgvogt, welcher die Tochter eines Mannes von Artschändete. Es wird bey den Hirten im Schweizcrgcbirg,wo der starke schlanke Wuchs, gesundes Blut und frischeSchönheit von der kebensmanier unterhalten werden - - ?),die Liebe bis auf den Ehestand (welcher unverbrüchlichgehalten wird *'4)) eben nicht als Fehler betrachtet;aber sie will gesucht und ohne Schimpf gebraucht werden.Der Vurgvogt wurde von den Vrüdern der Tochter vonArt erschlagen *' r). Eines Morgens, da Wolfenschießhervor auS Engclberg an die Alzellenhöhe kam, an derenlieblichem Abhang viele zerstreute Hütten sind, sah erauf einer blumichten Wiese ein schönes Weib. AIs ervon ihr die Abwesenheit Konrads vom Baumgarten ihresMannes erfragt, befahl er, daß ihm ein Bad gerüstetwürde, und versuchte manches, wodurch ihre schöneZucht in äußerste Bekümmcrniß geriet!); endlich nahm sieden Dorwand ihre Kleider abzulegen, und suchte ihrenMann; von diesem wurde Wolfenschieß erschlagen.
Wasser; nur drey Stunde» erleuchtet die Sonne die Lage desWinters; hier ist kein Maucrwcrk, und wächst nun kein Brot,es ist aber eine sehr heimelnde Natur,rir) Nun ist kein Feldbau i» UW-; daß er aber auch in diesenThälern versucht worden, ist aus Urkunde» schon von Füßli»(»> der Erdbeschr.) bemerkt.
rir) Vornehmlich im Tntlibuch, Oberhasli , dem FreyburgischenAntheil der Grafschaft Greyerz und be» solchen wie dl- 20 »im ganjen Gebirg.
ri4) Auch wo er nicht als Sacrament geachtet wird.rir) Suev. ; zwar erscheint verschiedenes in dieser
Erzählung aus der übrigen gewisser» entstellt. Der unpar-teyische Lttcrlin, der den König entschuldiget, meldet vonden Vögten, daß sie Weiber auf ihre Schlosser genommen,und behalten so lang es ihnen gefiel,l. Theil. S <