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so verstehe sich von selbst, daß davon nicht weiter die Redesein könne."
Allein Oesterreich schwieg, wich wiederum jeder bestimm-ten Erklärung aus. Es ließ Frankreich und'Rußland reden,um sich nicht bloßzustellen. Jenes versicherte: „Der Kaisersei wegen der Einsprache des Herzogs von dem Plane zu-rückgekommen; " dieses: „er werde darauf nicht weiter bestehen-"Diese Aussagen konnte das Wiener Kabinet nach den Um-ständen deuten und nöthigensalls desavouiren. Es war klar,die Gefahr war noch nicht vorüber; und in ihr suchte undfand Friedrich den mächtigsten Hebel zur Ausführung seinesBundesentwurfs.
Es war das indessen keineswegs der einzige Antrieb.Man gedachte namentlich des Umstandes, daß die Vergröße-rungsabsichten Oesterreichs nicht nur auf Baiern, sondernauch auf Würtemberg gerichtet waren; Oesterreich hatte diesnoch jüngst deutlich durchblicken lassen, als es das Andenkeneiner alten Anwartschaft auf Würtemberg vom Jahre 1599,das sogenannte kaetum Uuäolplnnum, im Jahre 1771 un-vermerkt geltend machte. Die Vergleichung dieses Verfah-rens mit den Bestrebungen gegen Baiern , die ganz eben sobegonnen hatten, bot sich von selbst dar. Man sprach davon,ob nicht Oesterreich die Absicht hege, daö WürtembergischeFürstenhaus ebenfalls gelegentlich zu „versetzen;" etwa nach„Mailand " oder nach „Modena " *).
Ja der Kaiser hatte inzwischen auch schon die MachtOesterreichs gegen die kleinsten Kräfte Deutschlands in immerweiterem Maßstabe in Bewegung gesetzt, das Attentat gegenPassau vollendet, in die Rechte einer Reihe anderer Bislhü-mer, wie Regensburg , Salzburg , Constanz , Chur und Lüttich ,sich ebenfalls mehr oder minder gewaltsame Eingriffe erlaubt;in noch andere, wie Köln und Münster , seine Verwandten